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Jugendkunstschule

Libelle als Göttin der Kreativität

Mädchen malen im Ferienprogramm ein ganz besonderes Insekt und lernen neue Techniken kennen

Von 
Laura Kaltschmidt
Lesedauer: 
Nina Kruser von der Jugendkunstschule mit Melina, Sophia, Lisa, Hanna, Maja, Emma, Maila, Rosa und Sophie vor den bunt bemalten Leinwänden. © Kaltschmidt

Brühl. „Unser diesjähriges Thema war die Libelle“, berichtet Nina Kruser von der Jugendkunstschule Brühl. „In der Mayakultur zum Beispiel ist die Libelle das Symbol für die Göttin der Kreativität.“ An fünf Tagen bot Kruser einen Malkurs als Ferienprogramm für Kinder zwischen sieben und elf Jahren an. „Ich mache das schon seit drei Jahren und es macht immer wieder Spaß“, so Kruser am Ende des Ferienprogramms.

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Die Jugendkunstschule bietet den Ferienkurs schon seit langer Zeit in den Oster- und Sommerferien an: „Das hat sich etabliert, weil viele Kinder zu Hause sind und die Eltern eine Betreuung brauchen.“ Bei diesem Ferienprogramm ist es hinsichtlich der pandemischen Lage und den Regelungen endlich wieder möglich, die Familien und Freunde der Teilnehmer einzuladen. „Wir bereiten jetzt zum Abschluss noch eine kleine Ausstellung mit den Werken vor“, erklärt Kruser.

Die Eltern der neun Teilnehmerinnen können mächtig stolz auf ihre fleißigen Töchter sein: „Die Mädels haben mit viel Mühe und Geduld gearbeitet“, so Kruser. Die Mädchen, die überwiegend aus Brühl kommen, durften rund um das Thema der Woche verschiedenste Techniken des Malens und Bastelns ausprobieren. „Wir haben viel mit Acrylfarben und Tusche gearbeitet, aber auch mit selbst gemachten Strukturpasten aus Marmormehl und Kaffeesatz.“

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Die Mädels verraten, dass diese Technik ganz neu für sie war. Während die Mädchen einstimmig der Meinung sind, dass ihnen alles in dieser Woche viel Spaß gemacht hat, glaubt Leiterin Kruser, dass eine Aufgabe eine besondere Herausforderung war: „Wir haben geübt durch Kunst unsere Gefühle auszudrücken.“ Dabei ginge es vor allem darum, mit schwierigen Gefühlen umzugehen.

Gegenseitig Porträt gestanden

Rosa, eine der jüngeren Teilnehmerinnen, fand das Malen der Libelle auf eine Leinwand „am Coolsten – aber auch die Porträts, die wir voneinander gemacht haben, waren toll“, ergänzt sie. Die Schwestern Melina und Maila waren sogar schon einmal bei einem Ferienkurs der Jugendkunstschule dabei: „Dort haben wir mit Acryl- und Sprühfarbe auf Herzleinwände gemalt“, erinnert sich die jüngere Schwester Maila.

Die geschaffenen Werke dürfen die Teilnehmerinnen mit nach Hause nehmen. Eine Künstlerin weiß schon: „Meine Bilder kommen in mein Regal, da stapelt sich alles, was ich gemacht habe!“ Die anderen Mädchen wollen ihre Werke den Eltern schenken oder im eigenen Zimmer aufhängen, um sich immer wieder an das Ferienprogramm zu erinnern.

„Die Mädchen haben wirklich tolle Arbeit geleistet“ betont Nina Kruser. „Wir hatten ja auch eine tolle Lehrerin“, finden die Teilnehmerinnen. Bei einer so positiven Atmosphäre ist es wohl nicht verwunderlich, dass auf allen Seiten Bedauern herrscht, dass die Zeit schon wieder vorüber ist.

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