Technischer Ausschuss - Schillerschule erhält neue Heizkörper / Kommune nennt keinen Standort für neue Sendeanlage Mehrkosten amortisieren sich zügig

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ras
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In vielen Schritten wird das Hauptgebäude der Schillerschule rundum saniert. Nach neuen Fassadenelementen sollen nun die Heizkörper ersetzt werden – auch wenn die tatsächlichen deutlich über den prognostizierten Kosten liegen. © strauch

Brühl. Die schrittweise Sanierung der Schillerschule geht weiter, beschlossen die Ratsmitglieder im Technischen Ausschuss einstimmig. Nachdem bereits die Hauptarbeiten der Fassadensanierung dort bis ins übernächste Jahr vergeben seien und auch die Fenster mit einem Sonnenschutz ausgestattet würden, gehe man nun die Heizungen an, erklärte Bürgermeister Dr. Ralf Göck.

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Der Austausch der Heizkörper in den Verbindungsfluren sei dringend notwendig. Die alten Heizkörper hätten keinen Strahlungsschirm und entsprächen nicht mehr der aktuellen Wärmeschutzverordnung, stellte der Verwaltungschef fest.

Die Arbeiten seien ausgeschrieben worden und man habe drei Angebote von Unternehmen erhalten. Dabei reichte die Spannbreite von über 64 600 Euro bis zum günstigsten Anbieter, der dafür 52 800 Euro errechnete. Doch auch dieser niedrigste Betrag liege fast neun Prozent über der Kostenschätzung.

„Trotzdem sollten die Arbeiten in der Schillerschule weitergehen“, forderte Wolfram Gothe. Und die FW-Sprecherin Heidi Sennwitz zeigte sich überzeugt, dass sich diese Mehrkosten durch Ersparnisse bei der Nutzung wohl bald amortisierten. So gab es den einstimmigen Segen zu dieser Auftragsvergabe.

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Lediglich zur Kenntnis nahm der Ausschuss, dass Vodafone einen neuen Standort für eine Sendenalge ihres Netzes im Ortskern von Brühl suche. Für den bisherigen Standort in der Frankfurter Straße war mit dem Eigentümer des Gebäudes, auf dessen Dach die Anlage zurzeit noch installiert ist, habe man keinen Folgevertrag schließen können, informierte Göck. Und so ist das Telekommunikationsunternehmen auf der Suche nach einem neuen Standort irgendwo im Bereich zwischen Mannheimer Straße und Rosengarten, Friedrich-Ebert- und Uhlandstraße. Und wie es die Richtlinien fordern, wurde nun zunächst die Kommune gefragt, ob sie eine entsprechende Möglichkeit bieten könne. Das sei nicht der Fall, urteilte Bürgermeister Dr. Ralf Göck und erntet mit dieser Einschätzung zustimmendes Nicken der Fraktionen.

Allerdings brachte Peter Frank (GLB) eine ganz andere Idee ins Spiel: Statt die Anlage mitten im Ort zu installieren, könne man doch sicherlich auch auf das Feld zwischen der Bebauung und Autobahn ausweichen. „Dann steht der Sendemast zwar außerhalb der Wohnbebauung, aber die Sendeleistung müsste dann wahrscheinlich erhöht werden“, meinte der Rathauschef, das würde bestimmt zu Problemen mit Kritikern der Strahlung führen.

Außerhalb der Gemarkung

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Und Matthias Sommer vom kommunalen Ordnungsamt fügte noch hinzu, dass dieser Bereich bereits auf Schwetzinger Gemarkung liegen würde, weshalb ein Standort dort die Ortsnachbarn sicherlich nicht erfreuen dürfte. Gleichwohl wolle man seitens der Gemeindeverwaltung diese Idee ins Antwortschreiben an Vodafon einfließen lassen.

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Ganz ohne Zutun des Gemeinderatsausschusses wurde dem Fußballverein die Baugenehmigung für einen Technikpavillon im Sportpark-Süd erteilt. Das kleine Gebäude erhalte zwar eine neue Form – weg vom Dreieck hin zum Quader – und soll künftig neben einem Raum für die Elektroanlagen sowie dem Lager auch einen Jugendraum beherbergen, doch sei alles in Übereinstimmung mit dem Bebauungsplan. Da konnte die Umplanung einfach so durchlaufen“, erklärte Göck. Die Ausschreibungen für den Bau liefen bereits. ras