Postillion

Neue Ideen sind in Planung

Nach einer gewissen Flaute geht es engagiert ans Werk

Von 
zg
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Das Team der Brühler Jugendarbeit (v. l.) Jens Petri, Emanuel Kuderna, Lea Giese und Eva Wolfgang wollen das Angebot ganz neu gestalten. © Juz

Brühl. Das Thema Graffiti ist bei den Jugendlichen im Ort im Moment ganz groß angesagt – und damit auch in der mobilen Jugendarbeit. Schon in vergangenen Projekten arbeitete der Trägerverein der Jugendarbeit, Postillion, mit dem Künstler Florian Feigenbutz in Graffitiprojekten zusammen. Für das Sprayen an der Halfpipe im Sommer wurden die Jugendlichen für drei Tage dazu eingeladen, sich selbst zu verwirklichen, was das Interesse stark weckte. An das Projekt erinnern sich noch viele jungen Leute – es hat wohl nachhaltig beeindruckt.

In nächster Zeit sollen auch die Räumlichkeiten des Jugendtreffs umgestaltet werden. Dafür hat das Landesjugendwerk Fördergelder für den Innenhof bereitgestellt. Die Umgestaltung hat allerdings bereits während der Sommerferien angefangen.

Vielseitiges Programm

Im Laufe des Sommers gab es auch viele andere Angebote der mobilen Jugendarbeit in ihren Räumlichkeiten. Beispielsweise wurden Koch- und Backkurse gegeben. Zudem organisierte der Musiker Pascal Göpel ein Charity-Konzert im Jugendzentrum der Hufeisengemeinde, bei dem die Künstler auf ihre Gage verzichteten. Die Einnahmen durch die Eintrittsgelder gingen dann letztendlich an Jugendliche und Kinder in der Ukraine. Unter anderem spielte auch seine Band „Volle Möhre“ bei dem Event mit.

Es war ein Auf und Ab

Während der starken Corona Einschränkungen sah es im Angebot des Jugendzentrums allerdings ein bisschen anders als sonst aus. „Es war ein Auf und Ab“, erwähnt Lea Giese, Leiterin der mobilen Jugendarbeit. Zwar hielten die älteren Jugendlichen meist Kontakt, doch machten sie auch ihr eigenes Ding. Jüngere blieben zu dieser Zeit leider aus, erst jetzt rücken sie mittlerweile nach. „Die Beziehungsarbeit zu festigen ist nach zwei Jahren Corona schwieriger “, erläutert Giese.

Die mobile Jugendarbeit orientiere sich – so die Selbsterklärung – am Bedarf der Jugendlichen und biete eine Anlaufstelle für sie. Dabei stehen sie den jungen Leuten relativ frei zur Verfügung. „Für dieses Jahr ist nicht mehr so viel geplant“, meint die Sozialarbeiterin. Trotzdem gibt es momentan Angebote, zum Beispiel ein Indoor-Sportprogramm.

Es findet momentan jeden Dienstag im Spiegelsaal des Jugendzentrums im Rennerswald statt. zg

Info: Weitere Informationen gibt es unter www.postillion.org

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