Seelsorgeeinheit - Katholische Kirche gestaltet einen Kindergottesdienst als Videokonferenz Per Internet zum guten Hirten

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ras
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Gemeindereferentin Nathalie Wunderling bereitet zurzeit den digitalen Kindergottes-dienst über den guten Hirten am Computer vor. © Wunderling

Brühl/Ketsch. „Unsere Kinder und Familien sind nun schon viele Wochen zuhause – da kann manchmal auch ein wenig Langeweile aufkommen“, meint die Gemeindereferentin Nathalie Wunderling von der katholischen Seelsorgeeinheit Brühl/Ketsch. Aus diesem Grund bietet die Kirche einen Online-Kindergottesdienst am Sonntag, 3. Mai, ab 10 Uhr an. Gemeinsam singen, beten, Geschichten hören – das soll mit einer kleinen Videokonferenz, die Kindergarten- und Grundschulkinder sowie deren Familien als Zielgruppe hat, möglich werden.

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„Mit kleinen Menschen die Größe Gottes entdecken“, hat die Seelsorgeeinheit ihre eigentlich monatlich stattfindenden Kindergottesdienste überschrieben. Diesmal will sich Gemeindereferentin Nathalie Wunderling der Geschichte vom kleinen Schaf und dem guten Hirten annehmen. Der Grund für dieses Thema: In der römisch-katholische Kirche ist der Tag des guten Hirten der vierte Sonntag der Osterzeit, also in diesem Jahr eben der 3. Mai.

„Außerdem denke ich, dass die Aussage dieser Geschichte sehr gut in die Zeit von Corona passt“, meint die Gemeindereferentin. Die Kinder werden zudem aufgerufen, ihr liebstes Kuscheltier mit vor den Bildschirm zu bringen.

Neben dem Geschichtenerzählen wird auch gemeinsam gesungen, blickt Wunderling auf das Programm des kommenden Sonntags. Monika Zorn, die Leiterin des Kinderchores, wird zur Gitarrenbegleitung die Lieder singen, bei denen die Familien zuhause einstimmen können. „Allerdings kann nicht wirklich als Internet-Chor gesungen werden – die Mikrofone zuhause müssen dann abgestellt werden, weil es sonst ein technisches Stimmenwirrwarr gibt“, erklärt Wunderling im Gespräch mit unserer Zeitung. Damit die Kinder und ihre Familien vor den Monitoren aber dann doch kraftvoll einstimmen können, werden im Vorfeld an die angemeldeten Teilnehmer des Kindergottesdienstes Textblätter per E-Mail verschickt.

Zehn Familien angemeldet

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Dieses besondere Angebot der Kirchengemeinde in Corona-Zeiten wird technisch gesprochen in Form eines „Zoom-Meetings“ stattfinden. Dazu benötigen die Teilnehmer einen PC mit Mikrofon – eine Kamera ist zwar nicht unbedingt erforderlich, mache die Sache aber sicherlich interessanter, ist Wunderling überzeugt. Eine Teilnahme sei auch per Smartphone möglich, wenn man sich dort zuvor die kostenfreie Zoom-App heruntergeladen habe, erklärt sie.

Die Nachfrage zeige, dass man einen richtigen Weg mit diesem digitalen Kindergottesdienst eingeschlagen habe – bereits jetzt haben zehn Familien mitgeteilt, dass sie dabei sein wollen.

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Zur Teilnahme an diesem Gottesdienst müssen sich die Kinder beziehungsweise deren Familien bis spätestens Freitag, 1. Mai, bei der Gemeindereferentin Nathalie Wunderling anmelden. Dort bekommt man dann den entsprechenden Link genannt. ras

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Info: Anmeldung unter nathalie. wunderling@kath-bruehl-ketsch.de