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Spende - Bläserakademie erhält von der Sparkasse Heidelberg 2000 Euro für die Nachwuchsförderung

Sie blasen ins gleiche Horn

Von 
Ralf Strauch
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Sie freuen sich erkennbar über die gute Förderung der Kulturarbeit des Vereins: Stephan Schulz von der Bläserakademie (l.) füllt das Sparschwein und Peter Ickrath von der Sparkasse liefert das finanzielle „Futter“ dafür. © Wolfgang Schwindtner

Brühl. „Durch die Zwangspause wegen der Pandemie sind uns auch einige Einnahmemöglichkeiten weggebrochen – bei gleichzeitig mindestens gleichbleibenden Ausgaben“, fasst Stephan Schulz vom Musikverein – Bläserakademie die finanzielle Situation des Vereins nach eineinhalb Jahren Corona zusammen.

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Da freue es, wenn man sich als Verein auf die finanzielle Unterstützung durch Sponsoren verlassen könne. Ein solcher Partner ist die Sparkasse Heidelberg, die sich immer wieder mit Spenden im Vereinsgeschehen vor Ort engagiert. „Seit wir die Bläserakademie 2005 gegründet haben, haben wir in der Sparkasse einen treuen Verbündeten“, betont Schulz.

Und auch diesmal überrascht Peter Ickrath, Filialdirektor bei der Sparkasse Heidelberg, die Musiker mit einem gewaltigen Spendenscheck von 2000 Euro für die musikalische Nachwuchsförderung des Vereins. Denn gerade die liege durch Corona im Argen. „Wir konnten bereits zweimal keine öffentliche Instrumentenvorstellung anbieten, bei der Kinder und Jugendliche die Instrumente wirklich anfassen und gleich ausprobieren können“, berichtet Schulz. Da diese Veranstaltungen wichtige Elemente beim Gewinnen von musikalische Nachwuchs seien, wäre bereits ein ganzer Jahrgang weggebrochen.

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Als „Krücke“ für die Corona-Zeit seien von der Bläserakademie Videos für die Homepage gedreht worden, in denen junge Musiker ihre Instrumente vorstellen, „doch das ist nicht das gleiche wie ein direkter Kontakt“. Dennoch wäre diese Art der Werbung unerlässlich, wenn man musikalischen Nachwuchs gewinnen wolle, um das hohe Niveau zu halten – es koste allerdings deutlich mehr als die Veranstaltungen vor Ort.

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Zugleich erfuhr der Sparkassen-Filialdirektor, dass es auch für Instrumente nicht förderlich sei, wenn sie nicht regelmäßig gespielt würden. Die vereinseigenen Instrumente müssten deshalb zurzeit gewartet werden, damit sie keinen dauerhaften Schaden nehmen. Auch dafür werde ein großer Teil der Spendensumme genutzt werden.

Und schließlich werde ein kleiner Teil des Geldes in den Topf der Aufwandsentschädigungen für die Musiklehrer fließen.

Ickrath zeigt sich angesichts der gewaltigen Aufgaben, die seitens der Bläserakademie finanziell zu stemmen sind, tief beeindruckt. Die Sparkasse sei stets ein großer Förderer von ehrenamtlichem Engagement im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich. „Denn wir wissen: Ohne ehrenamtlich engagierte Menschen wäre unsere Gesellschaft sehr viel ärmer“, unterstreicht Ickrath bei der Spendenübergabe. „Wirtschaftliche Erfolge und soziale Verantwortung laufen deshalb bei der Sparkasse Heidelberg schon immer zusammen.“ Sein Geldinstitut zeige so seit etlichen Jahrzehnten Verantwortung, denn für eine lebens- und liebenswerte Region blase man schließlich ins gleiche Horn. 

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