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Kolpingfamilie - 500 Euro für Fluthilfe unterstützen in Düren

Spenden für junge Familien

Von 
zg/ras
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Brühl. Die Kolpingfamilie Brühl hat 500 Euro an die Kolpingfamilie Düren gespendet, um die dortigen Flutopfer der von der Rur durchflossenen Stadt zu unterstützen. Nun wurde den Brühlern aus der Stadt in Nordrhein-Westfalen ein Dankbrief zugesandt.

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„Wir haben uns sehr über Eure Spende auf unser Spendenkonto zugunsten der Flutopfer hier in unserer Region gefreut und bedanken uns dafür ganz herzlich. Die Kolpingfamilie hier in Düren ist weitestgehend vom Hochwasser verschont geblieben. Unsere Kolpingfreunde in der Eifel, also in Kall und Mechernich sowie in Eschweiler, Stolberg und Jülich sind da deutlich mehr betroffen“, heißt es in dem Brief.

Im Wohnort einer Kolpingschwester aus Düren in Odendorf an der Steinbachtalsperre sei die Verwüstung enorm gewesen. „Es war uns ein Anliegen, den Betroffenen schnell und unbürokratisch helfen zu können. So ist es zur Einrichtung des Spendenkontos gekommen. Wir haben und werden mit den Spenden unsere Kolpingfreunde, aber auch deren Bekannte, Familien und Freunde in Kall, Mechernich, Eschweiler, Stolberg, Jülich und Odendorf unterstützen. Die Spendenbereitschaft überwältigt uns immer wieder“, dankt die Dürener Kolpingfamilie dm Brühler Pendant.

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Dort werde man von Kolpingfreunden aus ganz Deutschland unterstützt. So habe man schon eine Reihe von Soforthilfen auszahlen können. „In der Regel tun wir das in Form eines finanziellen Zuschusses, sodass die betroffenen Familien selber entscheiden können, wie sie den Zuschuss anlegen wollen“, erklärt Dieter Bovelett vom Leitungsteam in Düren. Das sei die richtige Vorgehensweise, denn nur die Betroffenen selber wüssten, wo die Not bei ihnen am größten ist. Aber auch Trockengeräte, um ein gerade neu gebautes und dann überflutetes Haus wieder bewohnbar zu machen, werden finanziert, heißt es in dem Dankesschreiben.

Hilfe für Odendorf

„Eine junge Familie haben wir unterstützt, das gerade angeschaffte Kinderzimmer wieder zu ersetzen. Die Mutter war zum Zeitpunkt der Katastrophe hochschwanger. Auch bei der Anschaffung von Elektrogeräten konnten wir helfen“, sagt Sprecherin Birgit Hohmann. Die Betroffenen selber seien meist sehr bescheiden in ihrer Not.

„Unsere Kolpingschwester in Odendorf hat uns von einer Familie mit zwei kleineren Kindern berichtet. Der ganzen Familie geht es psychisch nicht gut. Die Mutter nimmt inzwischen eine Traumatherapie in Anspruch und beide Kinder leiden sehr unter der Situation. Zu allem Übel ging auch noch das Auto der Familie kaputt. Auch in diesem Fall konnten wir helfen“, betont die Kolpingsfamilie in Düren gegenüber der Brühler Gruppe.

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Im Namen aller Betroffenen im Bereich um Düren danken die dort aktiven der Brühler Kolpingfamilie für deren Spende, „wir werden sie sehr gut einsetzen“, heißt es aus Düren. zg/ras

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