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Feuerwehr - Zwei Tierrettungsaktionen beschäftigen die Brühler Kameraden

Zwei Tierrettungsaktionen beschäftigen die Brühler Kameraden

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ras/cb
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Nach der erfolgreichen Umsetzung aus einem Hausgarten in den See suchen die Küken nur noch den Schutz ihrer Mutter. © Bröcker

Brühl. Retten – Löschen – Bergen – Schützen. Das sind die vier Kernaufgaben der Feuerwehr. War es früher die Brandbekämpfung, so rückt heute immer mehr die technische Hilfeleistung in den Vordergrund. Geblieben ist der Zweck: Die Feuerwehr dient dem Wohl der Allgemeinheit und steht somit im Blickpunkt des öffentlichen Interesses.

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Aber nicht nur für die Menschen sind die Floriansjünger im Einsatz. Das bewiesen die beiden Tierrettungen der vergangenen Tage. Zunächst ging es um Enten in Rohrhof – dieses Geflügel scheint in Sachen Öffentlichkeit nach dem Drama um „Daggi“ dem Symboltier Gockel den Rang abzulaufen. So hatten Anwohner der Voßstraße die Polizei alarmiert, weil sich eine Entenfamilie in ihren Garten verirrt hatte und nicht mehr herausfand. Da die Küken immer wieder aus der Box der für diesen Einsatz nicht ausgebildeten Polizei flüchten, waren Experten gefragt. So wurde über das Ordnungsamt die Feuerwehr verständigt.

Zwei Einsatzkräfte machten sich sofort mit dem nötigen Tierrettungsequipment auf den Weg. Vor Ort konnten alle Küken einfangen werden. Doch die Entenmutter war weniger leicht in Gewahrsam zu nehmen – sie blieb immer in sichere Entfernung, ohne dabei ihren Nachwuchs aus den Augen zu lassen.

Per Rad geht’s an den See

Da somit kein Abtransport der Küken per Einsatzfahrzeug erfolgen konnte, wurde die Box mit den Kleinen, von einem Anwohner mit einem Fahrradanhänger zu einem nahe gelegenen See gebracht. Die gefiederte Mutter flog der Reisegruppe aufgeregt hinterher. Am See wurden die Küken freigelassen und das Feld für die Mutter geräumt.

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Statt zarter Daunenfedern waren es beim zweiten Einsatz zur Tierrettung Stacheln, mit den die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr zu „kämpfen“ hatten. Eine Spaziergängerin hatte einen Igel in einer misslichen Lage in den Kolbengärten bemerkt. Zwei Feuerwehrleute machten sich umgehend auf den Weg zum Einsatzort und konnten den Igel rasch befreien. ras/cb

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