„Dein Song“-Finalistin singt und tanzt fürs Icehouse Eppelheim

Von 
Peter Jaschke
Lesedauer: 
Für den neuen Song auf Wolken gebettet: Ayla. © Privat

„Macht Platz für Eure Träume!“ Dazu ruft Ayla Janssens in ihrem neusten Song auf. Der 18-jährigen Heidelbergerin, die im März 2020 mit ihrem selbstkomponierten Stück „Pura Vida“ das TV-Finale der Kika-Talentshow „Sing Deinen Song“ erreicht hatte, erscheinen Träume wie echte Wolken, also Clouds. Die seien - im Gegensatz zu ihren digitalen Verwandten - grenzenlos. So heißt es nämlich in ihrer sensiblen Ballade: „Dreams Are Clouds Without A Limit In Data (Träume sind Wolken ohne Datenbeschränkung)“.

AdUnit urban-intext1

Singen, Songschreiben und Klavierspiel sind nicht Aylas einzige Leidenschaften: Eiskunstlauf bedeutet ihr ebenso viel, wie sie dieser Redaktion schon früher verriet. Leider sitzt Ayla diesbezüglich zurzeit auf dem Trockenen, denn ihr bevorzugter Aufenthaltsort im Winter, das Icehouse Eppelheim, ist Corona-bedingt geschlossen. „Das ist eine Krise für das Kleinunternehmen, und deshalb will ich meine Reichweite nutzen, um zu helfen“, teilt Ayla mit.

Immerhin wurde das beim Kika-Wettbewerb entstandene Musikvideo zu „Pura Vida“ mehr als 200 000 mal aufgerufen. Ayla beschloss, den neuen Clip in der Eppelheimer Eishalle zu drehen und um Spenden für die Freizeit- und Sporteinrichtung zu werben, in der sie sonst wöchentlich trainiert.

Tanz auf dem Eis

Eistänzerisches Können kommt im Video ebenso zum Ausdruck wie Aylas starke Stimme. „Wir finden das ganz großartig und edel von Ayla“, freut sich Karin Wiegand vom Icehouse (Spendenkonto: DE 1867 2500 20000 1516280, Sparkasse Heidelberg). Ayla genießt den Rückenwind nach ihren Fernsehauftritten: „Momentan kontaktieren mich Produzenten und DJs aus der ganzen Welt.“ Der New Yorker Produzent Guy Furious war jedoch ihr Wunschkandidat für die aktuelle Ballade.

AdUnit urban-intext2

Denn dieser habe mit dem Singer-Songwriter Juke Ross („Fresh Roses“) schon einen ihrer Lieblingskünstler produziert. Kurzerhand schickte ihm die selbstbewusste Teenagerin eine Mail mit ihrer Demo-Aufnahme. „Er hat geantwortet, dass er das gerne für mich abmischt“, erzählt Ayla, als wäre es das Natürlichste der Welt, von US-Musikproduzenten hofiert zu werden. Doch ist das für Ayla erst der Anfang: „Ich freue mich darauf, nach dem Lockdown mein Praktikum im Studio von „Dein Song‘ beginnen zu können.“ Die Pausen-Zeit füllt Ayla mit Fortbildung, unter anderem mit Webinaren über Songwriting. Während der Schulschließung ist die Absolventin des deutsch-französischen Abiturs 2020 als Nachhilfebetreuerin im Einsatz. Und sie macht zusammen mit dem Wiesbadener Filmemacher Jonathan Jotter das „Dreams“-Video.

Zwölf Stunden dauert der Dreh bei minus fünf Grad unter Beachtung der Corona-Vorgaben. Dass die junge Frau so hart im Nehmen ist, hört man „Dreams“ nicht an: Ayla zeigt sich darin von ihrer emotionalen und verletzlichen Seite. Es ist ein Song über Hoffnung und Mut, den sie, inspiriert von ihrer besten Freundin, Anfang des Jahres geschrieben und solo eingespielt hat. An diesem Sonntag, 17. Januar, wird er offiziell veröffentlicht.

AdUnit urban-intext3

Vorschau: www.tigerayla.com

Mehr zum Thema

„Dein Song“-Finale von KiKA Ayla: „Ein schöner Erfolg“

Veröffentlicht
Von
pj
Mehr erfahren

Fernsehen Sängerin Oonagh unterstützt Ayla

Veröffentlicht
Von
pj
Mehr erfahren

Kika-Wettbewerb Ayla und Felix feilen an ihren Songs

Veröffentlicht
Von
pj
Mehr erfahren

Songwriter-Wettbewerb Heidelberger Multitalent im Februar bei „Dein Song“ auf KiKA zu sehen

Veröffentlicht
Von
Peter Jaschke
Mehr erfahren

Freie Autorenschaft Peter Jaschke ist von Haus aus Diplom-Geograf (Universität Mannheim) und Landschaftsgärtner. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband, freier Mitarbeiter seit 1997 und macht überwiegend regionale Berichterstattung, nimmt aber auch Sport- und Kultur-Termine wahr. Er ist einer der Ko-Autoren der Stadtchronik "Aus 1900 Jahren Stadtgeschichte" und schreibt u.a. für ein Fachmagazin.