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Spende - Ehemaliger CDU-Bundestagsabgeordneter wertet neu gestaltete Grenzhöfer Spitze auf

Dr. Karl A. Lamers sorgt für Sitzbank in Eppelheim

Der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete wertet die neu gestaltete Grenzhöfer Spitze auf.

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zg
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Dr. Karl A. Lamers montiert gemeinsam mit Bürgermeisterin Patricia Rebmann „sein“ Schild an die Bank. © Stadt Eppelheim

Eppelheim. Eine weitere Sitzbank wertet die neu gestaltete Grenzhöfer Spitze auf. Sie wurde vom ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers gespendet. Der Politiker hat den hiesigen Wahlkreis von 1994 bis 2021 zunächst in Bonn und dann in Berlin 27 Jahre ununterbrochen vertreten. Der 71-Jährige entschied sich im vergangenen Jahr, nach sieben Legislaturperioden nicht mehr zu kandidieren.

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Nun ist das langjährige Mitglied des Verteidigungsausschusses im Bundestag sowie der Parlamentarischen Versammlung der NATO als Honorarkonsul der Republik Estland tätig und als Redner zu der brisanten politischen Entwicklung in Osteuropa gefragt. Darüber hinaus hat er die „Dr. Karl A. Lamers Friedens-Stiftung“ gegründet.

Für die Städte und Gemeinden in seinem Wahlkreis hat er aber noch eine Überraschung: Zum Abschied spendete er den Bürgern in jeder Kommune eine Sitzbank. Er schaute freilich auch in Eppelheim vorbei. Das Schild, das auf das Geschenk hinweist, durfte er denn auch gleich selbst montieren.

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„Die Stadt bedankt sich für die Spende, auch wenn der Anlass ein trauriger ist. Denn wir haben zurzeit keinen CDU-Bundestagsabgeordneten, der unseren Wahlkreis vertritt“, bedauerte Bürgermeisterin Patricia Rebmann. Sie habe an Dr. Karl A. Lamers geschätzt, dass er immer den Kontakt zu Eppelheim gehalten habe. Das sei sehr wertvoll gewesen, er habe stets ein offenes Ohr gehabt und sich um die Belange der Stadt gekümmert.

Im Herzen Eppelheims

„Wir freuen uns über die Sitzbank und den schönen Standort, den sie bekommen hat. Sie trägt dazu bei, dass der Platz an der neu gestalteten Grenzhöfer Spitze lebendig bleibt – ebenso wie die Arbeit von Dr. Karl A. Lamers in Eppelheim“, sagte die Bürgermeisterin. Es sei nicht selbstverständlich, dass jemand am Ende seiner Arbeit als Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis ein Geschenk hinterlässt.

Eppelheims CDU-Vorsitzender und -Stadtrat Volker Wiegand, der an dem Termin ebenso teilgenommen hat wie seine Ratskollegen Trudbert Orth, Linus Wiegand (beide CDU), Jürgen Geschwill (SPD) und Bernd Binsch (Eppelheimer Liste), schloss sich dem Lob für die Arbeit von Dr. Karl A. Lamers an. „Schön, dass die Bank nun an einem Ort im Herzen Eppelheims steht – dort, wo Lamers selbst immer gewesen ist.“

Und auch der Spender selbst freute sich: „Das ist ein wunderschönes Ereignis. Ich war 27 Jahre lang Bundestagsabgeordneter. Es war meine freie Entscheidung, nicht mehr zu kandidieren. Ich habe mir überlegt, wie ich allen, die mich in dieser Zeit getragen haben, danke sagen kann.“ Er habe sich für ein nachhaltiges Geschenk entschieden. „Die Bank soll ein Ort der Ruhe sein. Hier kann man über die Vergangenheit nachdenken und sich überlegen, wie die Zukunft aussehen wird“, wünschte er sich.

Als Bundestagsabgeordneter habe es zwei große Herausforderungen gegeben: zum einen in Berlin und in der Welt, zum anderen im Wahlkreis. „Die Arbeit vor Ort war für mich immer Kür und nie Pflicht, denn ich war gern hier.“ Es habe ihm Freude bereitet, sich für die Menschen einzusetzen, er habe sich mit Herzblut um ihre Sorgen und Nöte gekümmert. „Sternstunden waren für mich immer dann, wenn ich helfen konnte“, sagte Lamers. zg

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