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Bürgerkontaktbüro - Ulrich Helbig übernimmt Posten des Vorsitzenden / Tanzkreis stellt Treffen ein

Drohende Vereinsauflösung ist abgewendet

Von 
Sabine Geschwill
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Eppelheim. Hans-Eberhard Steffen fiel ein großer Stein vom Herzen: Die Vereinsauflösung des Bürgerkontaktbüros (BKB) konnte bei der jüngst in der Stadtbibliothek einberufenen Mitgliederversammlung abgewendet werden.

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Die Erleichterung war allen Mitgliedern anzusehen. Zum schwerwiegenden Schritt wäre es in naher Zukunft gekommen, wenn sich bei der Sitzung und der dann nachfolgenden außerordentlichen Mitgliederversammlung kein Vorsitzender gefunden hätte. Steffen hatte frühzeitig angekündigt, dass er nach insgesamt 20 Jahren Vorstandstätigkeit, davon fünf Jahre als erster Vorsitzender, nicht mehr für dieses Amt kandidieren möchte.

Der 84-Jährige, der aus Altersgründen nicht mehr antreten wollte, hatte bis Sitzungsbeginn trotz intensiver Suche weder einen Nachfolger noch eine Nachfolgerin für den Vereinsvorsitz gefunden. Somit war seine Sorge um den Fortbestand des seit 25 Jahren bestehenden Vereins groß und entsprechend angespannt die Stimmung bei Vorstandschaft und Mitgliedern, die sich erst nach dem Tagesordnungspunkt „Neuwahlen“ sichtlich besserte.

Hand in Hand

Es war einem Vorschlag aus dem Kreis der Mitglieder zu verdanken, dass es sich Ulrich Helbig (Bild) vorstellen konnte, den Vorsitz zu übernehmen. Der 61-Jährige wurde von den 20 anwesenden Mitgliedern einstimmig gewählt. Er wird künftig in diesem Amt von Ilse Bührer als stellvertretende Vorsitzende, Schatzmeisterin Christa Burkhardt, Schriftführerin Theresia Unser, Gruppensprecherin Ingeborg Bitz und der Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit Sabine Geschwill unterstützt. Auch alle anderen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt. „Ich freue mich sehr, dass sich ein Nachfolger gefunden hat“, erklärte Steffen sichtlich erleichtert.

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Bei den Berichten der Gruppen des Bürgerkontaktbüros wurde deutlich, dass der „Tanzkreis Spätlese“ seine wöchentlichen Tanztreffs einstellen möchte. „Wir sind nur noch drei Damen und alle über 80 Jahre alt“, erklärte Sprecherin Olga Kargl die geplante Auflösung.

Es wurden auch die Raumprobleme angesprochen, die den verschiedenen Gruppen seit Corona die Nutzung des Rathauskellers nicht erlauben, da keine ausreichende Lüftung vorhanden ist. Davon betroffen sind der Spieletreff, das Gedächtnistraining und auch das Kulturcafé. Die Teilnehmer und deren Gruppenleiter hoffen nun, dass die Stadtverwaltung diese Maßnahme nun bald umsetzt, um den Keller für die Gruppen nutzbar zu machen oder ihnen eine Alternative im neuen „Haus der Begegnung“ in der Hauptstraße 82 anbietet. sge

Freie Autorin Ich bin seit 1995 als freie Journalistin und Fotografin für die Schwetzinger Zeitung im Einsatz und betreue dabei hauptsächlich den Lokalbereich Eppelheim.

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