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Rudolf-Wild-Halle - Spitz & Stumpf kommen mit ihrem Abschiedsprogramm nach Eppelheim

Durch Fettnäpfchen und Fallen

Von 
zg
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Spitz und Stumpf versuchen, ihre Kappen in der Wild-Halle endgültig an den Nagel zu hängen. Nicht gerade leicht, wenn die Nägel durchgerostet und die Bretter morsch sind. © Endres

Eppelheim. „Hurtig im Abgang“ heißt das Bühnenprogramm der beiden ulkigen Überlebensstrategen Spitz & Stumpf, mit dem Götz Valter und Bernhard Weller am Donnerstag, 2. Dezember, unter 2G-Regelung um 20 Uhr in der Rudolf-Wild-Halle in Eppelheim gastieren.

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Und der Abgang ist nicht nur auf den geliebten „Woi“ bezogen, sondern auch als Abschied zu verstehen. Die Tour wird der Schlusspunkt ihrer Karriere als Friedel und Eugen sein, was die zahlreichen Fans sicher bedauern werden. Das Kabarett-Duo hat 25 Jahre lang mit einer humorvoll aufbereiteten Mischung aus Fettnäpfchen, Tücken und Fallen dem Nervenkrieg und den kleinen Katastrophen des wilden Pfälzer Alltags das Publikum mit Wortwitz verwöhnt. Doch mit „Hurtig im Abgang“ gibt’s noch einmal Situationskomik „in Pälzer Schbrooch“ vom Besten.

Friedel und Eugen haben endlich wieder ein gemeinsames Ziel für ihre Anstrengungen, denn das Pfälzer Viertel ist bedroht. Und wenn schon die Welt nicht zu retten ist, dann doch wenigstens dieser kleine Ausdruck regionaler Eigenheit. Dafür legen die beiden so richtig los. Ein Pfälzer Don Quichotte mit seinem Sancho Panza in eiliger Mission.

Der Rettungsversuche müde

Wie konnte es so weit kommen? Eugen Stumpf ist nach 25 Jahren Dauer-Rettungsversuchen für das Weingut so erschöpft wie sein Weinvorrat und Friedel Spitz ist am Ende seiner Weisheit. Aber wie die Kappen endgültig an den Nagel hängen, wenn die Nägel längst durchgerostet und die Wände morsch sind? Einfach so aufhören?

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Das geht nicht. Das wäre auch unfair gegenüber dem „Schorle-Zirkel e. V.“ im Kampf zur Rettung des Pfälzer Viertels gegen den Wildwuchs der winzigen 0,2 Liter-Gläser an den Ausschank-Tresen der Region. Solche wie „den Eicheen und den Friedel“, die braucht man doch noch! Und so geben die beiden Überlebensstrategen noch einmal alles zum Abschied.

„Hurtig im Abgang“ als ein Pfälzer Brexit, mit oder auch ohne Vertrag, selbst wenn dabei einige Köpfe rollen sollten. Denn Spitz & Stumpf machen noch einmal so richtig Theater und zünden zum Abschluss ein humoristisches Feuerwerk. Zum letzten Mal „hört es halt ääfach net uf zu bassiere“. zg

Info: Karten im Vorverkauf gibt es zuzüglich Vorverkaufsgebühr in der Geschäftsstelle unserer Zeitung, Telefon 06202/20 52 05, sowie unter 06221/79 44 02 und mittwochs von 15 bis 17 Uhr im Foyer der Rudolf-Wild-Halle.

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