Gisela-Mierke-Bad

Eppelheimer Gisela-Mierke-Bad ist wieder geöffnet

Von 
Sabine Geschwill
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Luisa (l.) zeigt die Bescheinigung über einen negativen Corona-Schnelltest, Johanna ihren Impfausweis, bevor sie an die Kasse und ins Hallenbad gelassen werden. © Sabine Geschwill

Eppelheim. Das Gisela-Mierke-Bad ist wieder geöffnet. Nach sechs Monaten Corona-Pause startete das Eppelheimer Hallenbad im Corona-Sonderbetrieb. Die Freude über die Öffnung war sowohl beim Bäderpersonal als auch bei den Besuchern groß. „Mein Freund, der Bademeister, endlich wieder im Einsatz“, begrüßte ein älterer Herr am frühen Morgen des ersten Badetages freudestrahlend den Mitarbeiter des Teams, der am Eingang die Badegäste kontrollierte, ob sie geimpft, genesen oder getestet waren.

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Ihre Bescheinigung über einen negativen Corona-Test beziehungsweise ihren Impfpass hielten die 29-jährige Luisa und die 24-jährige Johanna aus Eppelheim schon in den Händen, als die beiden Freundinnen zum ersten Mal wieder nach der langen Pause ins Schwimmbad kamen und die Kasse ansteuerten. Die beiden waren fix umgezogen und schon wenige Minuten später im Wasser. „Wir konnten die Badöffnung kaum abwarten und sind heute superglücklich. Schwimmen haben wir in der Corona-Zeit mit am meisten vermisst“, gestehen die Eppelheimerinnen, die vor Corona viermal in der Woche im Gisela-Mierke-Bad waren und ihre Bahnen geschwommen sind. „Das ist für uns nach der Arbeit ein super Ausgleich. Wir schwimmen immer 40 Bahnen.“

Zeitblock reservieren

Dass sie sich vorab einen Zeitblock reservieren und einen Impf-, Genesen- oder Testnachweis mitbringen müssen, nehmen die Freundinnen gerne in Kauf. „Hauptsache ist, dass das Hallenbad künftig geöffnet bleibt und wir wieder regelmäßig zum Schwimmen gehen können.“

Den ersten Öffnungstag konnte auch die fünfjährige Livia kaum abwarten. Sie war in Begleitung ihres zwei Jahre jüngeren Bruders Julius und Mama Alexandra ins Hallenbad gekommen und hatte im Nichtschwimmerbecken ihren Spaß. Die junge Familie aus Eppelheim hatte den frühen Zeitblock gebucht – aus einem guten Grund: „Livia konnte in den vergangenen Tagen vor Aufregung gar nicht mehr richtig schlafen. Heute Morgen war sie schon ganz früh wach und wollte gleich los“, erfährt man von ihrer Mutter, die mit ihren Kindern auch in den nächsten Tagen ganz sicher wieder das Hallenbad besuchen wird.

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Am Eröffnungstag blieb der Besucheransturm noch aus. Die drei Zeitblöcke, die den Badegästen zur Verfügung standen, waren alle nicht ausgebucht. Dafür sind die Zeitblöcke am Wochenende deutlich mehr gefragt und einige auch schon komplett belegt, erzählt der stellvertretende Badleiter Michael Klingler.

Um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren, können pro Zeitblock maximal 25 Personen in das Bad, die auch parallel schwimmen dürfen, erläutert er. Das Schwimmerbecken bietet zwei Bahnen für Schwimmer, zwei für Schnellschwimmer und eine Bahn für Aquajogger. Das Badpersonal weist jedem Badegast einen Platz auf einer Schwimmbahn zu. Vorher ist der Zutritt ins Becken nicht gestattet. Für das Gisela-Mierke-Bad ist eine vorherige Online-Reservierung eines definierten Zeitblocks erforderlich. Wer keinen Online-Zugang hat, kann während der Öffnungszeiten zwischen den zu buchenden Zeitblöcken an die Kasse kommen und dort mit Unterstützung der Mitarbeiter vor Ort eine Online-Reservierung ausfüllen.

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Derzeit ist noch vor dem Betreten des Bades entweder eine aktuelle, negative Testbescheinigung, ein Impfpass mit vollständigem Impfschutz oder ein Nachweis über eine genesene Covid-19-Infektion vorzulegen. Kinder unter sechs Jahren benötigen keinen Nachweis.

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Info: Online-Buchung unter www. swhd.de/gisela-mierke-bad

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Freie Autorin Ich bin seit 1995 als freie Journalistin und Fotografin für die Schwetzinger Zeitung im Einsatz und betreue dabei hauptsächlich den Lokalbereich Eppelheim.

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