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Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium - Projekttage zum Gedenken an evangelischen Widerstandskämpfer

Eppelheimer Gymnasiasten sind Dietrich Bonhoeffer auf der Spur

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uf/zg
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Eppelheim. Vor rund 77 Jahren, am 9. April 1945, wurde der evangelische Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer im Alter von nur 39 Jahren im Konzentrationslager Flossenbürg erhängt – zwei Wochen später wurde das Lager durch die Amerikaner befreit. Im Gedenken an den mutigen Theologen, der den Nazis die Stirn bot, wurden viele Schulen nach ihm benannt, so auch das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) in Eppelheim, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. Um den Schülern das Leben Bonhoeffers und die Aktualität der Werte, die sein Handeln prägten, nahezubringen, veranstaltete das DBG rund um Bonhoeffers Todestag Projekttage zu Ehren des Namenspatrons der Schule.

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Unter der Leitung der beiden Lehrerinnen Verena Krebs und Angelika Hoffleit hatte eine Planungsgruppe die Bonhoeffertage organisatorisch vorbereitet, woraufhin sich Lehrkräfte verschiedenster Fachrichtungen ein buntes Programm für die Gymnasiasten ausdachten. Wegen der Pandemie fanden die Aktionen zwar nur klassenintern statt, was aber den Zusammenhalt der Klassen stärkte.

Leben szenisch nachgestellt

Die Zehntklässler Emmelie Stöhr (v. l.), Johny Pinto, Arianna Leonhard und Madlin Zaman beschäftigen sich während der Projekttage mit der Visualisierung Bonhoeffers im Schulgebäude. © Steckbauer

Nach einer altersgerechten Einführung in die Zeit und das Leben Bonhoeffers wurden in jeder Jahrgangsstufe kreative Module angeboten: So wurden berühmte Aussprüche Bonhoeffers mittels Handlettering kunstvoll präsentiert, wichtige Entscheidungen im Leben des Widerstandskämpfers szenisch nachgespielt, zu Bonhoeffers Gedichten und Werten Lieder mit Instrumentalbegleitung sowie Rapsongs komponiert. Zudem wurden Erklärvideos zum Namenspatron erstellt. Darüber hinaus fanden unter dem Motto „Kooperation statt Konkurrenz“ Bewegungsspiele in der Sporthalle und auf dem Sportgelände statt, eine Visualisierung Bonhoeffers im Schulgebäude wurde in Angriff genommen und eine Gruppe Zehntklässler machte eine Exkursion in die KZ-Gedenkstätte Mannheim-Sandhofen.

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Mit Begeisterung, aber auch mit dem angemessenen Ernst, waren die Gymnasiasten bei der Sache und vertieften sich motiviert in ihre Projekte. Viele kreative Produkte entstanden und so manches wird im Schulhaus oder auch auf der Schulhomepage künftig zu bewundern sein. Dass Bonhoeffers Todestag zwar 77 Jahre her, seine Botschaft aber angesichts des Krieges in der Ukraine hochaktuell ist, haben die Jugendlichen aus den Projekttagen mitgenommen: Zivilcourage, Zusammenhalt, Gleichberechtigung und Frieden sind heute so wichtig wie früher. uf/zg

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