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Friedrich-Ebert-Schule

Eppelheimer Jugendliche laufen für Geflüchtete

Von 
Sabine Geschwill
Lesedauer: 
Die Schüler der Friedrich-Ebert-Schule starten klassenweise beim Spendenlauf. Das Geld, das die Kinder pro gelaufener Runde bekommen, kommt Geflüchteten aus der Ukraine zugute. © Geschwill

Eppelheim. Die Hitze war groß, die Motivation der Schülerschaft aber auch: Alle Klassen machten beim ersten großen Spendenlauf der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule mit. Statt Unterricht nach Stundenplan waren auf dem 750 Meter langen Rundkurs, der an der Eishalle startete, Laufrunden angesagt.

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Denn je mehr Runden die Schüler absolvierten, desto höher wurde der Geldbetrag, der einem guten Zweck dient: Die „erlaufenen“ Euros kommen nämlich der „Eppelheimer Flüchtlingshilfe“ und ihrer wichtigen, ehrenamtlichen Integrationsarbeit zugute, die gerade aktuell Flüchtlingen aus der Ukraine oder Asylsuchenden aus anderen Krisen- und Kriegsgebieten hilft, eine Bleibe zu finden und die deutsche Sprache zu lernen.

Die Initiative, einen Spendenlauf zu veranstalten, hatte Schulbetreuerin Denise Hoffmann vom Verein Postillion. „Ich habe die Idee von meinem Bruder, denn die Humboldtschule in Plankstadt hat es vorgemacht“, erzählt sie. Gemeinsam mit Tanja Müller und Tina Ruttmann vom Lehrkollegium wurde ein Konzept erarbeitet, mit dem sie bei der Schulleitung „offene Türen“ einrannten. „Für unsere Schüler und unsere Schule ist das ein toller Tag. Wir sind als Schulleitungsteam super dankbar für die Initiative“, zeigte sich Konrektorin Nina Lawrenz begeistert. Die Motivation bei den Schülern der Klassen eins bis neun war groß. Die Zehntklässler waren bei der Obst- und Getränkeausgabe oder als Aufsicht entlang der Laufwege im Einsatz. Die SMV gestaltete zudem Anstecker zur Erinnerung.

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Das Prinzip des Spendenlaufs war einfach: Im Vorfeld konnte sich jeder Teilnehmende Sponsoren suchen, die für jede gelaufene Runde einen festgelegten Betrag spenden. Dies konnten Eltern, Großeltern, Verwandte oder auch Nachbarn sein. Einige Neuntklässler sponserten sich gegenseitig und auch Lehrkräfte unterstützten mit Geldbeträgen ihre Klassen und zusätzlich die Flüchtlingskinder aus der Ukraine, die an der Schule den Unterricht besuchen. Alle Teilnehmenden hatten einen Laufzettel, der nach jeder absolvierten Runde abgestempelt wurde.

„Es geht nicht um Laufzeiten oder Sportlichkeit“, betonte Denise Hoffmann. „Jeder kann die Laufstrecke in seinem eigenen Tempo absolvieren.“ Tina Elgg und Dennis Lackner von der Schulsozialarbeit unterstützten die Aktion und achteten darauf, dass die Schüler das Trinken nicht vergaßen. „Ich finde den Spendenlauf super, das ist eine tolle Idee“, meinte Jessica Roller. Ihre Kinder Elody und Kimberly liefen fleißig ihre Runden. Weil die Aktion einer guten Sache diente, unterstützte sie die Veranstaltung gerne und betreute eine Stempelstelle.

Ulis Tahiraj nutzte den Spendenlauf als lockere Trainingseinheit, denn der Schüler spielt beim FC Astoria Walldorf Fußball. „Er hat sich vorgenommen 15 Runden zu laufen, 14 hat er schon geschafft“, erzählte sein älterer Bruder Drenit, der vor Ort war und die Schule für den Spendenlauf lobte.

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Freie Autorin Ich bin seit 1995 als freie Journalistin und Fotografin für die Schwetzinger Zeitung im Einsatz und betreue dabei hauptsächlich den Lokalbereich Eppelheim.

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