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Ukraine-Krieg - Gemeinde lädt Flüchtlinge und Gastgeber ein

Frühstück als Integration

Von 
zg
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Eppelheim. Bürgermeisterin Patricia Rebmann hat die ukrainischen Menschen, die vor dem Krieg in ihrer Heimat fliehen mussten und in Eppelheim einen sicheren Hafen gefunden haben, mit ihren Gastgebern in den neu gestalteten Rathauskeller zum gemeinsamen Frühstück einzuladen. Viele nahmen das Angebot gerne an und bedankten sich mit dem ukrainischen „Spasibi“ – oder sogar schon auf Deutsch.

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„Ich möchte gerne, dass wir uns gegenseitig besser kennenlernen“, begrüßte die Bürgermeisterin mit herzlichen Worten und der Unterstützung der Dolmetscherin Olga Kaus die Gäste. „Deshalb werden Sie heute auch ausschließlich von Mitarbeitern aus der Verwaltung bedient, damit Sie die Gesichter sehen und wissen, wen Sie in Zukunft bei Ihren Anliegen fragen können.“

Sie hoffe, fuhr Rebmann fort, „dass trotz der traurigen Umstände, die Sie in diesen Wochen nach Eppelheim führen, bereits ein Stück Vertrautheit entstanden ist. Wir wünschen uns, dass Sie sich bei uns wohlfühlen.“ Sie wisse nicht, meinte sie, wie es sich anfühle, irgendwo Gast sein zu müssen. „Aber ich hoffe, dass Sie bald die Wahl haben werden“, bekräftigte sie den Wunsch nach Frieden mitten in Europa.

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Austausch und Hilfestellungen

Im geschützten Raum des Rathauskellers hatte die Gruppe – überwiegend Frauen mit ihren Kindern und Enkelkindern – die Möglichkeit, Kontakte mit den Landsleuten zu knüpfen, sich über das gemeinsame Schicksal, die Sorgen und Nöte auszutauschen. Vor allem aber auch, über die ersten Erfahrungen im neuen Land zu sprechen sowie Tipps und Anlaufstellen für Hilfe zu bekommen. Dafür war die Integrationsbeauftragte Nadine Bikowski als Ansprechpartnerin vor Ort. Dr. Konstanze Plaschke, eine weitere Übersetzerin, half beim Überbrücken der sprachlichen Barrieren.

Währenddessen konnten die Kinder in einer eigens dafür eingerichteten Ecke miteinander spielen. Für die Beteiligten war es schön, zu sehen, dass sich einige der Mädchen und Jungen bereits beim Ankommen zuwinkten: Sie hatten wohl schon im Kindergarten oder in der Schule Freundschaft geschlossen. zg

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