Friedrich-Ebert-Schule - Berufe-Parcours mit riesigem Angebot an Infoständen und Mitmachaktionen / Über 70 Unternehmen und 1300 Jugendliche sind dabei Hier finden Talente und Berufe zueinander

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Sabine Geschwill
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Jonas vom Carl-Bosch-Gymnasium Wieblingen (v. l.) meistert unter den Augen der Azubis Doron Gjona und Marlon Gerber vom Bildungszentrum Bau in Mannheim die Aufgabe, eine Pflasterung zu legen. © Geschwill

Eppelheim. Allen Schülern, die noch nicht so genau wissen, wie ihre berufliche Zukunft aussehen soll, konnte beim 9. Eppelheimer Berufe-Parcours in der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule geholfen werden. Denn bei dieser von schulischer Seite organisierten Berufsmesse war das Angebot gigantisch: Über 70 Unternehmen aus der Region, darüber hinaus Berufsschulen, Ausbildungsakademien und die Agentur für Arbeit, präsentierten sich in den Klassenzimmern, Fluren und im Außenbereich, um Ausbildungsberufe, neue Berufsfelder und Möglichkeiten für ein Studium vorzustellen und Fragen zu beantworten.

Eppelheim Eppelheim: Berufe-Parcours an der Friedrich-Ebert-Schule

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Gut 1300 Schüler aus 15 Schulen des Rhein-Neckar-Kreises hatten sich zur Teilnahme am Berufe-Parcours angemeldet. Viele Schüler kamen aus Brühl, Ketsch und Schwetzingen, Ladenburg und Heidelberg. Die Berufsmesse war klasse organisiert und für die Schüler zielorientiert ausgerichtet. Man konnte direkt mit Ausbildern und Auszubildenden ins Gespräch kommen – und das wurde an den Ständen vielfach genutzt. Ob Hauptschüler, Realschüler oder Gymnasiast – für jeden war etwas dabei.

„Karriere für jeden Bildungsabschluss“ war Initiator und Organisator Marc Böhmann, zuständig für die Berufs- und Studienorientierung an der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule, sehr wichtig. Viel Wert legte er auch darauf, dass die Schüler Berufe live vor Ort erleben können. Denn nur so können Schüler ihre Talente entdecken und den Beruf für sich finden, der sie interessiert und auch Spaß macht.

Servietten falten und Haare föhnen

Mitmachangebote gab es wahrhaft genug. So konnte man beispielsweise beim Fünf-Sterne-Hotel „Europäischer Hof“ Servietten falten, bei Holzbau Lang mit dem Hammer Nägel einschlagen, beim Friseurteam Metz mit dem Glätteisen oder dem Föhn schicke Frisuren zaubern, beim Gartenbaubetrieb Wetzel eine Pflasterung mit Natursteinen gestalten, bei Haustechnik Armin Schmitt Kupferrohre verlöten und am Stand von Venice Beach sportliche Übungen absolvieren. Von der Merian-Realschule aus Ladenburg war Tim mit seinen Klassenkameraden gekommen. „Ich möchte eigentlich einmal Grafikdesign oder Architektur studieren, aber Apotheker wäre auch ganz gut“, meinte er, während er gerade am Stand der Engel-Apotheke unter Anleitung von Linda Uchlier eine Handcreme herstellte. Was ihre berufliche Zukunft anbelangt, waren Celina, Emilie und Alisia aus der 8a der Friedrich-Ebert-Schule noch etwas unentschlossen. Für sie war der Berufe-Parcours ideal, um sich Anregungen zu holen und nach einem Praktikumsplatz Ausschau zu halten. Nachdem sie die kaufmännischen und technischen Berufe kennengelernt hatten, informierten sie sich noch über eine Ausbildung zur Hotelkauffrau oder Restaurantfachfrau und waren sich dann einig: „Das ist eher unsere Richtung.“

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Aniek und Paula von der Internationalen Gesamtschule Heidelberg fanden die Veranstaltung klasse: „Man erfährt sehr viel über die verschiedenen Berufe und kann vieles selbst ausprobieren.“

Kindererziehung und Verwaltung

Janina von der Marion-Dönhoff-Realschule aus Brühl testete bei Diplom-Gerontologe Derek Cofie-Nunoo von der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg wie es ist, wenn man älter wird und in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist. Die Stadtverwaltung Eppelheim war mit einem Info-Stand vertreten und stellte die Ausbildungsberufe im Bereich Kindererziehung, Verwaltung und Duales Studium vor. Bei Susanne Balzer und ihrem Team konnten sich die Schüler an einem kleinen Einstellungstest versuchen und ihr Allgemeinwissen testen.

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Eröffnet wurde der Berufe-Parcours von Rektorin Verena Wittemer, Konrektorin Nina Lawrenz und Marc Böhmann als Fachleiter der Berufsorientierung im Beisein von Bürgermeisterin Patricia Rebmann, dem Landtagsabgeordneten Daniel Born und Heiko Mail vom Staatlichen Schulamt Mannheim. Beim anschließenden Rundgang war auch Bundestagsabgeordneter Lothar Binding mit dabei.

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Info: Weitere Bilder gibt’s unter www.schwetzinger-zeitung.de

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Freie Autorenschaft Ich bin seit 1995 als freie Journalistin und Fotografin für die Schwetzinger Zeitung im Einsatz und betreue dabei hauptsächlich den Lokalbereich Eppelheim.