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Eppler Kerwe

„Mini“-Version der Eppler Kerwe wird zum gelungenen Corona-Ersatz

Von 
Sabine Geschwill
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Dosenwerfen, Pfeilwurf, Sackhüpfen und leckere Crêpes gibt es als Kerwe-Ersatz bei der „Mini-Kerwe“ der Ministranten und ihrer Gäste im Untergeschoss des Franziskushofs. © Geschwill

Eppelheim. Auf dem Hugo-Giese-Platz und den Straßen und Plätzen um ihn herum herrschte gähnende Leere. Im zweiten Jahr in Folge fiel Corona-bedingt die Eppler Kerwe samt Straßenfest aus. Es gab auch keine „kleine Kerwe“ mit Imbiss-, Crêpes- und Süßwarenständen oder Fahrgeschäften für Kinder in reduzierter Form. Dank der Initiative der Ministranten mussten Kinder und Jugendliche nicht gänzlich auf Spaß und Partystimmung verzichten.

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Das Leitungsteam hatte eine „Mini-Kerwe“ auf die Beine gestellt. Diese fand im Untergeschoss des katholischen Gemeindezentrums statt. Leopold Hege und Johannes Häfner hatten die Idee dazu. Es habe sich angeboten, eine „Mini-Kerwe“ zu feiern. „Wir haben einfach geschaut und die Möglichkeit genutzt, die uns die Corona-Verordnung erlaubt, um einen Ersatz anbieten zu können“, so Hege. Zusammen mit den anderen Mitgliedern des Leitungsteams wurde alles vorbereitet, damit die „Minis“ der Ministranten und ihre Gäste wenigstens ein bisschen Kerwespaß hatten.

Bei der „Mini-Kerwe“ gab es für die Jüngeren am Nachmittag Spiel- und Spaßangebote; Die Älteren trafen sich abends zur Kerwe-Party bei cooler Musik im Untergeschoss des Franziskushofs. Eintritt hatte nur, wer geimpft, genesen oder getestet war. Das galt auch für Freunde, Gäste und Klassenkameraden, die von den jüngeren oder älteren „Minis“ mitgebracht wurden. Eine Liste zur Kontaktnachverfolgung wurde zusätzlich geführt, ehe man im Partyraum bei Musik und entsprechendem Disco-Licht tanzen, miteinander quatschen oder in den Fluren und Räumen an den verschiedenen Spielangeboten teilnehmen konnte.

Alle Hände voll zu tun

Dosenwerfen und Sackhüpfen statt Schiffschaukel und Autoscooter hieß es für die jüngeren Besucher der „Mini-Kerwe“. Es gab auch verschiedene Geschicklichkeitsspiele und schließlich konnte man sich im Gemeindezentrum auch mit Tischkicker und Billard die Zeit vertreiben.

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Die Kinder und Jugendlichen hatten jedenfalls sichtlich Spaß und die Leiter der Ministranten alle Hände voll zu tun, um die Spielstationen zu betreuen und alle mit den berühmten Kerwe-Crêpes – wahlweise mit Zimt und Zucker oder Nugatcreme gefüllt – zu versorgen. Diese süße Leckerei fand wie sonst am Stand der Ministranten auf der großen Eppler Straßenfestkerwe reißenden Absatz. sge

Freie Autorin Ich bin seit 1995 als freie Journalistin und Fotografin für die Schwetzinger Zeitung im Einsatz und betreue dabei hauptsächlich den Lokalbereich Eppelheim.

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