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Bonhoeffer-Gymnasium - Schüler beteiligen sich bei Juniorwahl

Schüler des Bonhoeffer-Gymnasiums beteiligen sich bei Juniorwahl

Von 
Gastbeitrag von Charlotta Kroll, Madlin Zaman
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Eppelheim. Ein Kreuzchen links, ein Kreuzchen rechts. So schwierig ist das nicht – wenn man denn weiß, wo man diese Kreuzchen machen möchte. Darüber durften sich die Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (DBG) Gedanken machen: Sie nahmen an der Juniorwahl teil.

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So wie Millionen Bürger am Wahlsonntag in die Wahlbüros pilgerten, beteiligten sich auch rund 1,5 Millionen Schüler bundesweit an rund 4513 Schulen an der Juniorwahl. Diese Wahlen, die seit 1999 an allen Europa-, Bundestags- und Landtagswahlen stattfinden, sind das größte Schulprojekt Deutschlands. Dabei geht es um das Erleben und Üben von Demokratie, indem man eine echte Wahl simuliert. Partner dieser Veranstaltung sind unter anderem der Deutsche Bundestag und die Bundeszentrale für politische Bildung. Die Idee der Juniorwahl ist es, die Wahlbeteiligung unter Erstwählern und ihren Eltern zu erhöhen.

Die Wahlurne steht zur Juniorwahl am Gymnasium bereit. © Schommer

Und so fanden sich am Freitag auch die Jahrgänge acht bis zwölf des DBG in ihrem eigenen Wahlbüro ein. Empfangen wurden sie von Schülern der Klasse 10b, die den Wahlvorstand bildeten und die Wahlen zusammen mit Gemeinschaftskundelehrer Oliver Schommer organisierten. Nachdem von ihnen die Wahlberechtigung geprüft und die Wahlzettel ausgegeben wurden, durften die Kreuzchen in den Wahlkabinen gesetzt und die korrekt gefalteten Zettel in die Urne geworfen werden. Wie im „echten Leben“ eben. „Es ist eine sehr gute Vorbereitung auf die echten Wahlen“, so ein Schüler aus der Kursstufe. Und eine Mitschülerin ergänzte: „Vor allem weil es ja die Diskussion gibt, ob das Wahlalter bei Bundestagswahlen auf 16 Jahre heruntergesetzt werden soll, interessiert es mich, wie so eine Wahl funktioniert.“

Fazit ist positiv

Auch die begleitenden Lehrer waren angetan: „Es ist eine super Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler, das Wählen zum ersten Mal zu testen“, sagte Geschichtslehrerin Britta Kilz. Das Fazit nach der Auszählung der Stimmen war bei allen Beteiligten positiv – die Schüler sind auf die nächsten Bundestagswahlen in vier Jahren vorbereitet! zg

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