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Rudolf-Wild-Halle - Eppelheim beteiligt sich am 12. Europäischen Filmfestival der Generationen

Wenn sich Alt und Jung begegnen

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zg
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Bürgermeisterin Patricia Rebmann (v. l.), Elisabeth Klett und Hannelore Herrmann von der AG Demographie, Nadine Bikowski als Integrationsbeauftragte und die Metropolregionsbeauftragte der Stadt, Leonie Geffers, stellen den Beitrag für das 12. Europäische Filmfestival vor. © Stadt Eppelheim

Eppelheim. Das 12. Europäische Filmfestival der Generationen findet ab diesem Donnerstag und bis in den November hinein auch in der Metropolregion mit dem Schwerpunktthema „Bürgerschaftliches Engagement“ statt. Eppelheim ist dieses Jahr wieder mit dabei, heißt es in einer Mitteilung. Die AG Demographie und die Stadt laden dazu an diesem Donnerstag, 7. Oktober, um 16.30 Uhr ins Foyer der Rudolf-Wild-Halle zur Vorführung des Films „Enkel für Anfänger“ mit anschließender Informations- und Diskussionsrunde ein. Filmbeginn ist um 17.30 Uhr. Zuvor findet ein Nachmittagstreff mit Beisammensein unter den geltenden Corona-Regeln sowie mit Kaffee und Kuchen statt. Der Eintritt ist kostenlos.

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„Ich bin froh, dass die Veranstaltung nach der pandemiebedingten Pause möglich ist“, freut sich Bürgermeisterin Patricia Rebmann. „Es ist schön, dass sich die AG Demographie daran beteiligt. Ohne ihre Mitglieder wäre die Organisation nicht möglich“, dankte sie den Beteiligten.

Bürgerschaftliches Engagement sei seit ein paar Jahren ein zunehmend wichtiger werdendes Thema in der Gesellschaft. „Es gibt vielerorts immer mehr Menschen, die sich in ihrem Ort oder ihrer Stadt engagieren möchten – für sich und andere. Auch in Eppelheim wird diesem Wunsch Raum gegeben“, heißt es in der Pressemitteilung. „Das Thema ist generationsübergreifend wichtig“, betont Elisabeth Klett von der AG Demographie, die auch die Moderation der Veranstaltung übernimmt. „Es geht beispielsweise um die Gestaltung des Älterwerdens.“

Engagement in breitem Rahmen

Beim Europäischen Filmfestival wird ein Film mit Bezug zu der Kommune, in der er läuft, gezeigt. In Eppelheim ist es „Enkel für Anfänger“, ein 104 Minuten langer Beitrag. Und darum geht es: Drei Rentner (Maren Kroymann, Heiner Lauterbach und Barbara Sukowa) wollen der Langeweile ihres Alltags entfliehen. Weil sie auf typische Senioren-Aktivitäten wie Nordic Walking keine Lust haben, lassen sich die kinder- und enkellosen Herrschaften dazu überreden, sich auf der Suche nach neuen Herausforderungen als Leih-Oma und Leih-Opa anzubieten. Ehe sie sich versehen, stecken sie bis zum Hals in der Enkelbetreuung – inklusive übervorsichtigen Helikoptereltern und freiheitsliebenden Single-Müttern. Doch trotz allem erleben sie dabei eine aufregende Zeit.

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Der Bezug zu Eppelheim: „Hier findet bürgerschaftliches Engagement einen breiten Rahmen“, heißt es in der Ankündigung zum Film. Deshalb schließt sich der Vorführung eine Diskussionsrunde mit Nadine Bikowski, der Integrationsbeauftragten der Stadt, an. Sie wird das Haus der Begegnung vorstellen, das demnächst eröffnet. Es soll viele Möglichkeiten der ehrenamtlichen Arbeit für alle Generationen bieten – ein offener und multikultureller Begegnungsort für Jung und Alt, bei dem alle Einwohner ihre Ideen einbringen können. Bürgermeisterin Rebmann: „Bürgerschaftliches Engagement heißt ,Ich teile, was ich kann.’“ Bei der Filmvorführung am Donnerstag, 7. Oktober, gilt die 3G-Regelung. zg

Info: Weitere Infos gibt’s unter www.festival-generationen.de

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