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Umwelt - Abfall wird achtlos im Wald liegen gelassen

Wildes Müllablagern in Eppelheim steigt

Von 
Catharina Zelt
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Wohl die Überreste einer Party liegen verstreut auf dem Boden. © Jakusch

Plankstadt/Eppelheim. Diese beiden Bilder vom vermüllten kleinen Wäldchen auf der Gemarkung Eppelheim schickte uns Ingrid Jakusch gemeinsam mit dem Bild eines Sonnenblumenfeldes in Plankstadt, das wir bereits in unserer Mittwochsausgabe veröffentlicht haben. Sie wollte damit den Kontrast, der sich vor Ort bietet, verdeutlichen und an die Verursacher appellieren.

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Die Stadt Eppelheim bestätigt auf Nachfrage unserer Zeitung, dass wildes Müllablagern definitiv zunimmt. Allerdings sei es schon immer eine bequeme, aber gewissenlose Methode mancher Menschen gewesen, um angefallenen Müll schnell loszuwerden.

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„Die Möglichkeiten zur Abgabe im gesamten Rhein-Neckar-Kreis sind sehr gut. Es kann also kaum aus Mangel an Entsorgungsstellen geschehen. Die Verantwortung für Müll schnell an den Kreis und das Umweltproblem an die Gemeinde abzuschieben, findet jedoch immer wieder Nachahmer“, betont Bürgermeisterin Patricia Rebmann.

Aufkommen in Pandemie höher

Insbesondere während der Corona-Pandemie verzeichne die Stadt Eppelheim ein erhebliches Müllaufkommen im Bereich Sperrmüll. Dies sei dadurch bedingt, dass die öffentlichen Müllannahmestellen geschlossen waren. Beim Restmüll sei das Aufkommen als normal zu bewerten, nach dem Wochenende falle außerdem immer mehr an als unter der Woche.

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Die Mülleimer in Eppelheim werden mindestens zweimal wöchentlich geleert. An strategischen Orten, wie der Hauptstraße oder dem Stadtpark, sind die Verantwortlichen auch öfter unterwegs, teilt die Stadt weiter mit. Bleibt nur zu hoffen, dass die Verursacher künftig ihren Müll nach einer durchzechten Partynacht wieder mitnehmen und nicht – wie in diesem Fall – Plastikbecher, Tüten, Glasflaschen und sogar einen halb leeren Bierkasten achtlos und verstreut in der Natur liegen lassen.

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