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Fanatec GT World Challenge Europe

30.000 PS donnern bald durchs Hockenheimer Motodrom

Die Rennserie "Fanatec GT World Challenge Europe powered by AWS" macht am Wochenende Station am Hockenheimring. Von Freitag bis Sonntag wird es also laut.

Von 
zg
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Die „Fanatec GT“ macht am Wochenende Station im Motodrom und verspricht bei verschiedenen Starts jede Menge Spannung. Am Start sind Sportwagen mit einer Leistung von rund 550 PS. © Kevin Pecks

Die „Fanatec GT World Challenge Europe powerd by AWS“ läutet am ersten Septemberwochenende, 2. bis 4. September, einen spannenden Rennherbst auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ein. Die größte GT3-Rennserie der Welt steht seit ihrer Gründung im Jahre 2011 für packenden Motorsport auf höchstem Niveau mit faszinierenden Traumsportwagen und großer Markenvielfalt, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Überhaupt ist die GT3-Kategorie eine echte Erfolgsgeschichte. Im Jahre 2005 vom Franzosen Stéphane Ratel ins Leben gerufen, faszinieren die rund 550 PS starken Boliden die Fans in aller Welt. Zahlreiche nationale Meisterschaften fahren nach dem sportlichen und technischen Regelwerk der SRO (Stéphane Ratel Organisation). Die GT World Challenge wird in Europa, Asien, Australien und Nordamerika ausgetragen.

Die Markenvielfalt ist ein Markenzeichen der GT3-Szene. In der „Fanatec GT“ stehen Rennwagen von nicht weniger als neun verschiedenen Marken am Start – namentlich Audi, Aston Martin, Bentley, BMW, Ferrari, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche. Vielfältig sind auch die Fahrzeugkonzepte.

Mittel- gegen Frontmotoren, Sauger gegen Turbos, kurzer Radstand gegen langen Radstand – für jeden Fan ist etwas dabei. Und die sogenannte „Balance of Performance“ trägt dazu bei, dass alle Konzepte wettbewerbsfähig sind und keine langweiligen Alleingänge an der Spitze entstehen.

Drei Wertungen, fünf Kategorien

Die Vielfalt in der „Fanatec GT“ manifestiert sich auch in den zahlreichen verschiedenen Wertungen, die Fahrer und Teams der unterschiedlichsten Ausrichtungen ansprechen. Punkte gibt es in fünf verschiedenen Kategorien – Pro, Pro-Am, Gold Cup, Silver Cup und Bronze Cup.

Darüber hinaus teilt sich die aus zehn Veranstaltungen bestehende Saison in verschiedene Wertungen auf. Beim Sprint Cup teilen sich jeweils zwei Fahrer einen Boliden in zwei Ein-Stunden-Rennen pro Wochenende. Die Rennen des Endurance Cups führen über drei, sechs und 24 Stunden und werden von mindestens drei Piloten pro Team bestritten. Hinzu kommt die Gesamtwertung bestehend aus beiden Disziplinen.

Spannung an der Tabellenspitze

Für Spannung ist reichlich gesorgt. Nicht nur durch die spektakuläre Action, die über 50 dieser Traumsportwagen auf dem 4,5 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs vor den Toren Heidelbergs entfachen werden. Sondern auch, weil sich die Meisterschaften ihrer Entscheidung zuneigen. In der Gesamtwertung führt der unter Schweizer Flagge fahrende Italiener Raffaele Marciello im Mercedes-AMG GT3 mit 177 Punkten vor dem belgischen Audi-Duo Dries Vanthoor/Charles Weerts (135,5 Punkte) und dem französischen Mercedes-AMG-Piloten Jules Gounon (120,5 Punkte).

Im Endurance Cup haben die Teamkollegen Marciello und Gounon gemeinsam mit dem Spanier Daniel Juncadella zuletzt bei den „Total Energies“ 24 Stunden von Spa-Francorchamps groß abgeräumt und mit dem Sieg die Tabellenspitze übernommen. Das Trio aus dem französischen Team Akkodis-ASP, das als einziges im Feld bei allen drei bisherigen Endurance-Cup-Saisonläufen auf dem Podest stand, führt mit 79 Punkten nur elf Zähler vor Daniel Serra/Davide Rigon/Antonio Fuoco, die in ihrem Ferrari 488 GT3 das Sechs-Stunden-Rennen auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet/Frankreich gewonnen hatten. Ebenfalls noch in Schlagdistanz folgen die mit 37 Punkten gleichauf liegenden James Calado/Miguel Moline/Nicklas Nielsen in einem weiteren Ferrari sowie das Mercedes-AMG-Duo Luca Stolz/Steijn Schothorst. Dagegen haben Vanthoor/Weerts nach ihrem Auftaktsieg in Imola mit zwei Nullern zumindest im Endurance Cup Federn lassen müssen.

Superstar Valentino Rossi

Obwohl in den jeweiligen Subwertungen ohne Chance auf einen Titelgewinn gebührt die Rolle des absoluten Superstars im Feld aber Valentino Rossi. Der neunmalige Motorrad-Weltmeister hat zur laufenden Saison von zwei auf vier Rädern umgesattelt und steuert in der „Fanatec GT“ einen Audi R8 LMS, den er sich im Endurance Cup mit dem Schweizer Nico Müller und dem Belgier Frederic Vervisch teilt. Und der 43-jährige Italiener beweist mit jedem Rennen mehr, dass seine Einsätze inmitten der GT3-Weltelite alles andere als ein Marketing-Gag sind. Im Gegenteil: Auch in Hockenheim zählen Rossi/Vervisch/Müller im typisch gelb-blauen Boliden mit der ebenso typischen Startnummer 46 zu den Top-Ten-Anwärtern.

Die Chance, den „Dottore“ und seine Mitstreiter im Fahrerlager zu treffen, ist übrigens sehr groß. Fannähe wird besonders großgeschrieben. Ein Autogramm, ein gemeinsames Foto, eine kleine Fachsimpelei mit den Stars? Bitte sehr …

Wochenendticket für 35 Euro

Und wenn am Sonntag um 15 Uhr für drei Stunden rund 30 000 PS von der Leine gelassen werden, hält es ohnehin keinen echten Race-Fan mehr auf seinem Sitz. Die „Fanatec GT“ bietet ein Spektakel, dass sich PS-Liebhaber nicht entgehen lassen dürfen. Zumal die Preise Hockenheim-typisch äußerst familienfreundlich sind.

Ein Freitag-Ticket gibt es schon ab 10 Euro, die Tageskarten für Samstag und Sonntag ab 20 Euro. Und wer sich das gesamte Wochenende auf dem Hockenheimring gönnen möchte, der ist bereits mit 35 Euro dabei.

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