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Straßenarbeiten - Im Dezember soll die Fahrbahn Richtung Heilbronn fertig sein, aber dann geht’s 2023 auf der Gegenseite weiter

A 6-Sanierung sorgt für lange Staus bei Hockenheim

Im Dezember soll die Fahrbahn in Richtung Heilbronn fertig sein. 2023 geht es dann allerdings auf der Gegenseite weiter mit den Bauarbeiten.

Von 
Jürgen Gruler
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Die Baustelle auf der A6 beim Rasthof „Am Hockenheimring“. Die breiteste Spur haben derzeit die Baumaschinen. In der Mitte gibt’s eine neue Fahrbahnabtrennung. Täglich werden Staus gemeldet. © Feth

Hockenheim. Und täglich grüßt das Murmeltier – so kommen sich die Autofahrer und die Lastwagen-Chauffeure derzeit zwischen dem Dreieck Hockenheim und dem Autobahnkreuz Walldorf vor. Denn halbstündlich meldet der Verkehrsfunk Behinderungen und Staus. Inzwischen liegt das Nadelöhr mit nur zwei Spuren übrigens auf der Richtungsfahrbahn nach Schwetzingen/Mannheim. Das hat durch die Änderungen der Baustelle somit gewechselt. Schaut man von der Brücke zum Hockenheimring hinunter auf die Baustelle, dann wird schnell klar, woran es liegt: Lkw und Pkw tummeln sich auf nur zwei Spuren, dazu fädeln dann noch Fahrzeuge von der Raststätte ein.

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Inzwischen hat bei der Sanierung der A 6 ein neuer Bauabschnitt begonnen. Die Arbeiten im Mittelstreifen markieren die Vorbereitungen für eine komplette Verkehrsumlegung auf die Fahrbahn Richtung Mannheim. Dann kann die Fahrbahn in Richtung Heilbronn saniert werden. Die Baumaßnahme umfasst einen rund fünf Kilometer langen Streckenabschnitt, der am Rastplatz „Am Hockenheimring“ vorbeiführt. Inzwischen stehen auf der viel befahrenen Strecke nach Heilbronn drei Fahrstreifen und auf der Gegenfahrbahn zwei Fahrstreifen – jeweils verengt – zur Verfügung.

Die im Anschluss an die Verkehrssicherung beginnenden Arbeiten im Mittelstreifen dienen der Vorbereitung auf die für Ende Juni geplante Umlegung des Verkehrs in die Hauptphase der Bauarbeiten. Bis dahin müssen Mittelstreifenüberfahrten hergestellt und der Mittelstreifen für die Aufstellung einer temporären Schutzeinrichtung verbreitert werden. Im Baustellenbereich wird auf beiden Fahrbahnen eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 Stundenkilometern eingerichtet. Auch jetzt kommt es wieder – vor allem in den Stoßzeiten morgens und nachmittags zu Verkehrsbeeinträchtigungen mit zähfließendem Verkehr und Rückstaus, gerade für den Schwerverkehr.

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Die Staus bleiben uns noch lange

Voraussichtlich Ende Juni sollen dann die drei verengten Fahrstreifen in Fahrtrichtung Heilbronn über die Mittelstreifenüberfahrten auf die Fahrbahn nach Mannheim umgelegt werden. Die Zufahrt zur Tank- und Rastanlage „Am Hockenheim Ring“ bleibt erhalten. In Richtung Mannheim stehen weiterhin lediglich zwei Fahrstreifen verengt zur Verfügung. Über den genauen Zeitpunkt der Verkehrsumlegung in die Hauptphase wird die Autobahn GmbH noch gesondert informieren.

Die Sanierungsarbeiten in Fahrtrichtung Heilbronn werden voraussichtlich erst im Dezember 2022 abgeschlossen sein. Die Sanierung der Fahrbahn in Richtung Mannheim ist dann für das Jahr 2023 vorgesehen. Planung, Bauoberleitung und Bauüberwachung liegen bei der Außenstelle Heidelberg der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest.

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Chefredaktion Jürgen Gruler ist Chefredakteur der Schwetzinger Zeitung.

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