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Dunkle Jahreszeit - Mit dem Ende der Feiertage werden die Straßen weniger hell sein

Abschied von der Weihnachtsbeleuchtung

Von 
Andreas Wühler
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Für viele Menschen in der Stadt und in der Region gehört das illuminierte Haus bei der Überführungsbrücke zur Weihnachtszeit da-zu. Auch von ihm heißt es Abschied zu nehmen. © Lenhardt

Hockenheim. Im Dunkeln zur Arbeit, im Dunkeln nach Hause – kein Wunder, wenn die Wintermonate von vielen Menschen als dunkle Jahreszeit bezeichnet werden. Ein im wahrsten Sinn des Wortes Aufheller in diesen Monaten ist die Zeit vom ersten Advent bis zum Dreikönigstag, wenn überall die Weihnachtsbeleuchtung helle Farbtupfer ins Dunkel zeichnet.

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Doch mit dem Einzug der Heiligen Drei Könige am gleichnamigen Tag zieht sich die Weihnachtsbeleuchtung zurück. Nicht nur aus dem öffentlichen Raum, wo in den nächsten Tagen die Mitarbeiter der Bauhöfe damit beschäftigt sein werden, die weihnachtliche Beleuchtung in den Straßen zurückzubauen, sondern auch im privaten Bereich, der mit seinen zahlreichen illuminierten Häusern wesentlich zur weihnachtlichen Stimmung beitrug.

Was hatten doch in den vergangenen Wochen und Monaten die erleuchteten Fenster, zur Krippe umgestalteten Balkone oder in ein Lichtermeer getauchten Häuser unsere Herzen erfreut. Da flossen Lichtkaskaden die Fassaden herab, bildeten Lämpchen den Umriss von Rehen oder Hasen, funkelten Sterne oder wechselten Lichtgirlanden in beständigem Wechsel ihre Farben. Lichtpunkte, die es schafften, die Jahreszeit zu erhellen. Sie waren in den dunklen Stunden des Tages Lichtblicke, sorgten für einen Schimmer in den Straßen, der nun nicht mehr glimmen wird.

Drei Könige werden begrüßt

Wenn es nun mit dem Dreikönigstag heißt, Abschied von all den bunten Farbsprengseln zu nehmen, auch von dem mittlerweile weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten Haus unterhalb der Unterführungsbrücke, das für viele Menschen in der Rennstadt und der Region zur Weihnachtszeit gehört wie das Amen zur Kirche, dann bleibt ein Trost: Die Tage werden wieder länger.

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Tage werden wieder länger

Während sich das Plus an Tageslicht am Morgen gefühlt in homöopathischen Dosen steigert, so sind es in den Abendstunden schon Sieben-Meilen-Stiefel, mit denen die Dämmerung aufgehalten wird. Fast scheint es, als könne man der Zunahme des Tageslichtes zuschauen.

Ein kleiner Trost angesichts der ausgehenden Weihnachtsbeleuchtung, die den Menschen hoffentlich auch in diesem Jahr, wenn sich die Dunkelheit zu dessen Ende hin über das Land ausbreitet und die Lichter wieder zu leuchten beginnen.

Redaktion Zuständig für die Verwaltungsgemeinschaf

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