Fanfarenzug der Rennstadt - Rückkehr in den Probenbetrieb von den Mitgliedern mit Pauken und Trompeten gefeiert

Aufs Waldfest muss verzichtet werden

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mvm
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Mit Pauken und Trompeten haben die Musiker des Fanfarenzugs die Rückkehr in den Probenbetrieb gefeiert. © Mildenberger

Nach einer über sechsmonatigen Pause war die Freude groß, als sich die Hockenheimer Fanfarenzügler wieder zu einer Probe, die im Freien und mit Abstand stattfand, treffen konnten. Zum Wiedereinstieg wurde zuerst in der traditionellen Fanfarenzug-Besetzung mit Fanfaren und Landsknechtstrommeln geprobt.

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Zugführer Guido Fey zeigte sich sehr zufrieden nach der ersten Probe: „Nach einer so langen Unterbrechung der Probearbeit war ich positiv überrascht von der musikalischen Leistung der Musikerinnen und Musiker. Das zeigt mir, dass auch während des Lockdowns alle am Ball geblieben sind und sich ab und zu mit ihrem Instrument beschäftigt haben. Auch wenn es sicherlich für uns alle schwierig war, sich ohne Ziel vor Augen zum Üben zu motivieren.“ In Kürze wird das zweite Standbein des Fanfarenzugs, die Brass-Band-Besetzung mit modernen Blechblasinstrumenten und Schlagwerk, reaktiviert.

Freude aufs Spätjahr

Auch wenn sich der Fanfarenzug langsam musikalisch der Normalität annähert, wird das traditionelle Waldfest im Alten Fahrerlager in diesem Jahr entfallen.

Vorsitzender Dr. Ole Jakubik erläutert die Entscheidung: „Schweren Herzens haben wir uns entschlossen, unser Waldfest ausfallen zu lassen. Ein To-go-Angebot bei einer geöffneten Gastronomie verliert seinen Reiz und stößt an die Grenzen der wirtschaftlichen Rentabilität. Unsere Gäste können aber sich umso mehr auf ein Fanfarenzug-Event im Spätjahr freuen. Bis dahin wollen wir uns auf die Wiederaufnahme unserer musikalischen Aktivitäten konzentrieren.“ mvm

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