Lesergeschichte

Bei Familie Schwab in Hockenheim heißt es: „Ach du dickes Ei“

Bei Familie Schwab im Siegelhain haben zwei Eier für neue Dimensionen gesorgt. Der Hühnerhalter findet 103 Gramm schweres Ei. Wir haben uns dieses genauer angeschaut.

Von 
Henrik Feth
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Christina Schwab zeigt die Eierausbeute: Der Unterschied zwischen den beiden „Rieseneiern“ hinten und den üblichen Größen ist deutlich zu erkennen. © Feth

Hockenheim. Wie glücklich Hühner sind, erkennt man an den von ihnen gelegten Eiern. Im Durchschnitt wiegt ein solches zwischen 53 und 60 Gramm. Bei Familie Schwab im Siegelhain zählen solche Eier aber eher als klein. Denn die Hühner der Schwabs haben für eine neue Dimension gesorgt: Zwei Eier mit über 100 Gramm (das schwerste 103 Gramm) kamen nun in dem schön bemalten Hühnerstall der Familie zum Vorschein.

„Das sind die größten Eier, die unsere Hühner bisher gelegt haben“, sagt Wolfgang Schwab zum Produkt seiner Schützlinge. Keine Sorge – die insgesamt elf Hühner der Familie kommen weder aus Tschernobyl, noch hat sich ein Strauß in deren Gehege verirrt: Sie leben schlichtweg in einem echten Hühnerparadies.

Auf einer Fläche von 1400 Quadratmetern kann sich das Federvieh frei bewegen. Für die Sicherheit der eierbringenden Tiere sorgen die drei Ziegen Tick, Trick und Track. Diese verjagen Marder, Füchse und andere raubeinige Raubtiere.

Huhn Paula ist eine der Kandidatinnen, die die Rieseneier gelegt haben könnte. © Feth

Wer von den elf Hühnern genau für die Rieseneier verantwortlich ist, kann Christina Schwab, Ehefrau von Wolfgang Schwab, nicht benennen: „Es muss eines der vier älteren Hühner – Paula, Hedwig, Prinzessin Leia oder Hannelore sein.“

Obwohl die Hühner verschiedenen Rassen angehören (Seidenhühner, Tricolor und Araucana), herrscht eine freundschaftliche Atmosphäre untereinander, in die auch die drei neugierigen Ziegen mit eingebunden sind.

Und so bestätigt sich, dass die glücklichsten Hühner die größten und dicksten Eier legen. Vielleicht peilen Paula und ihre Freundinnen für die Zukunft noch die 150-Gramm-Marke an.

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