Gartenschaupark - Winterrückschnitt ist in vollem Gange / Vorbereitungen für das 30-jährige Bestehen / Zusätzliche Bänke als Ausruhmöglichkeit vorgesehen Bis zur Frühjahrsblüte gibt es noch viel zu tun

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Die Staudenbeete werden für den Frühjahresaustrieb zurückgeschnitten, dabei fällt viel trockenes Material an. © Götzmann

Hockenheim. Der Winterrückschnitt im Gartenschaupark macht den Beschäftigten derzeit jede Menge Arbeit mit Kettensäge, Häcksler und Abtransport. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz muss der Schnitt bis Ende Februar abgeschlossen sein. Die Staudenbeete werden ebenfalls für den Frühjahresaustrieb zurückgeschnitten, berichtet Karl Götzmann, Geschäftsführer des Fördervereins Gartenschaupark, von den aktuellen Anforderungen in der Vorbereitung auf die 30. Parksaison.

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Nachdem mehrere Parkbesucher den Förderverein angesprochen hatten, will er am Hauptweg im Bereich der Prominentenallee zwei oder drei neue Bänke aufstellen und so Besuchern, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, eine zusätzliche Möglichkeit zum Verweilen und Ausruhen anbieten. Für sie sei der Weg hinauf zum Windbruch mit seinen Bänken auch wegen der Stufen nicht zu bewältigen.

Die neuen Bänke sollen auf dem schmalen Grünstreifen in einer platzsparenden Version noch in diesem Frühjahr verwirklicht werden. Durch starken Wurzelwuchs, Wühlmaus- und Maulwurfgänge sind auf dem Hauptweg viele Pflastersteine hochgekommen oder haben sich abgesenkt. Diese Stolperfallen müssen beseitigt werden. Laut Karl Götzmann geht es um eine Fläche von circa 200 Quadratmetern, die repariert werden muss.

Skulpturen benötigen Farbe

Auch die farbigen Holzskulpturen vorm Haupteingang sind wie versprochen in Arbeit. Die Schreinerarbeiten sind fast fertig, die Malerarbeiten sollen folgen, wenn die nächsten wärmeren Tage kommen. Geplant sind auch zwei weitere Baumpflanzungen. Stadtgärtnermeister Matthias Degen hat zwei im Frühjahr herrlich blühende Judasbäume bestellt, teilt der Förderverein mit.

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Die über 50 Abfallbehälter, die es im Park in mehreren Ausführungen gibt, sind nach 30 Jahren teilweise sehr beschädigt oder sogar ganz verschwunden. Aus Kostengründen müsste ihr Austausch über zwei oder gar drei Jahre verteilt werden, schätzt Karl Götzmann.

Rosen brauchen neue Rankgitter

Im Bereich der Rankgitter bei den Rosenbeeten gebe es nach zehn Jahren der Reparatur bereits wieder einige Teile, die verrottet sind. Daher überlegt der Förderverein, ob er nicht wie im hinteren Teil der Aktionswiese Rankgitter aus Stahl ersetzen sollte. Die Kosten könnten wohl ebenfalls nur über zwei Jahre verteilt gestemmt werden. kg

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