DRK - Schutz der Mitarbeiter vor Corona-Infektionen hat Priorität Blutspende verschoben

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zg
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Der DRK-Blutspendedienst hat den am Dienstag, 21. April, in Hockenheim geplanten Spendetermin verschoben. Zum Schutz vor der Übertragung einer Corona-Infektion auf Spender und ehren- wie hauptamtlichen Mitarbeiter des DRK seien bei der Durchführung besondere Maßnahmen erforderlich.

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Da, wie von der Bundesregierung vorgegeben, nicht lebenswichtige Operationen zurückgefahren werden, sinke der Blutbedarf: Statt 2600 seien aktuell knapp 2000 Blutspenden täglich erforderlich. Zugleich gelte es, die Arbeitsbelastungen der ehrenamtlichen DRK-Mitarbeiter zu reduzieren, damit diese für weitere Aufgaben im Katastrophenschutz freigestellt werden können.

Zentrale Alternativen nutzen

Der DRK-Blutspendedienst hoffe aber sehr auf die nächsten Gelegenheiten, wenn nach Aufhebung der Beschränkungen durch Corona der Alltagsbetrieb in den Kliniken zurückkehrt und der Blutbedarf wieder steigt. Das DRK organisiert aktuell zentrale, mehrtägige Blutspendetermine unter optimierten Bedingungen. Da das „flüssige Organ“ für Patienten weiterhin lebenswichtig sei, bittet der Spendedienst, bestehende oder alternative Gelegenheiten zur Abgabe wahrzunehmen. zg