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SPD - Langjährige Vorstandssprecherin bei Hauptversammlung geehrt / Pandemie hinterlässt Spuren

Dank an Trümbach-Zofka

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jbr
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Ganze 28 Monate vergingen zwischen der letzten und der aktuellen Mitgliederversammlung der Sozialdemokraten, die der neue Ortsvereinsvorsitzende Jakob Breunig eröffnete.

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Ingrid von Trümbach-Zofka wurde für ihre mehr als 20 Jahre währende Arbeit als Vorstandssprecherin geehrt. © SPD

Neza Yildirim erstattete einen Bericht über ihren Kampf um das Direktmandat im Bundestagswahlkreis Schwetzingen/Bruchsal und bedankte sich ausdrücklich bei den Hockenheimer Mitgliedern ihres Wahlkampfteams sowie bei der Hockenheimer SPD für deren Unterstützung in diesem Bundestagswahlkampf. „Ich wüsste wirklich nicht, wie wir unsere Wahlkämpfe ohne diesen enormen Einsatz der SPD-Ortsvereine stemmen sollten. Und gerade Hockenheim ist für uns immer wieder ein leuchtendes Beispiel für dieses großartige Engagement“, betonte die Kandidatin.

Sie verwies auf den SPD-Zukunftsplan, in dem unter anderem politische Veränderungen zu den Themen Kindergrundsicherung, die verfassungsrechtliche Absicherung von Kinderrechten, eine spürbare Anhebung des Mindestlohns und eine Ausbildungsgarantie wesentliche Inhalte darstellen.

SPD-Kreisvorstandsmitglied Selcuk Gök berichtete sodann über die Arbeit des neu gewählten Vorstands der Rhein-Neckar-SPD und stellte sich dabei als direkter Ansprechpartner für den Ortsverein vor.

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Die bis Juni 2021 amtierende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Ingrid von Trümbach-Zofka berichtete über die Arbeit des Vorstands in den vergangenen zwei Jahren. Immerhin wurde der alte Vorstand bereits im Juli 2018 bestellt und erst nach einer Neuwahl des Vorstands im Juni 2021 abgelöst. Die Arbeit der letzten zwei Jahre war bereits weitgehend durch die Corona-Pandemie geprägt. Während der Kommunal- und der OB-Wahlkampf noch unter normalen Bedingungen abliefen, zwang die Pandemie den Landtags- und Bundestagswahlkämpfen ihre ganz eigene Logik auf. „Insbesondere für die älteren Genossinnen und Genossen waren die vielen und ausschließlich online stattfindenden Wahlkampfveranstaltungen mehr als gewöhnungsbedürftig“, sagte Trümbach-Zofka, die im Juni zwar nicht mehr für den Parteivorsitz kandidierte, aber als aktive Stadträtin weiterhin Mitglied des Hockenheimer Parteivorstands ist.

Wahlkämpfe Schlag ins Kontor

In Corona-bedingter Ermangelung von Veranstaltungen, mit denen die Parteikasse hätte gefüllt werden können, hinterließen die vier zuvor genannten Wahlkämpfe deutliche Spuren im Kassenbericht, der letztmals vom bisherigen Kassierer Reinhard Offenloch verantwortet wurde. Immerhin weist der Kassenbestand noch genügend Rücklagen auf, um weiterhin für die Zukunft planen zu können. Der Gesamtvorstand wurde einstimmig entlastet.

Die Gelegenheit ergriff Willi Keller, um eine Laudatio auf die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Marina Nottbohm, Reinhard Offenloch und Ingrid von Trümbach-Zofka zu halten. Während Nottbohm und Offenloch bereits seit 2010 dem SPD-Vorstand angehörten, betonte Keller das besondere Engagement von Ingrid von Trümbach-Zofka. „Ingrid trat 1985 in die SPD ein, ließ sich 1990 in den Vorstand wählen und war, mit einer kurzen Unterbrechung, seit 1992 bis in den Juni 2021 Sprecherin des Hockenheimer SPD-Vorstands. Das sind über 20 Jahre ehrenamtliches Engagement an exponierter Stelle im Dienste der Partei. Und das hat sicherlich unseren ganz besonderen Dank verdient“, konstatierte Keller, der zudem Trümbach-Zofkas Engagement als Stadträtin, welches sie ab 1994 erstmals wahrnahm sowie ihr langjähriges gewerkschaftliches Wirken als Betriebsratsvorsitzende bei Bassermann in Schwetzingen lobte.

Marina Nottbohm berichtete über die Arbeit der Fraktion. Dabei betonte sie, dass endlich das Ende der Obdachlosenunterbringung am Hofweg absehbar sei. Für die Erreichung dieses Ziels habe sich die SPD-Fraktion im Stadtrat sehr lange eingesetzt. Und: „Wir können nicht einfach zusehen, wie in Hockenheim immer mehr Luxuswohnungen errichtet werden und die Unterbringung sozial Bedürftiger den Marktkräften überlassen wird.“ jbr

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