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Stadtverwaltung

Der Hockenheimer Bauhof - die Alltagshelden in Orange

Eseyas Fshatseen ist einer der Mitarbeiter, die in der Stadt täglich für Sauberkeit sorgen. 280 Mülleimer sind in Hockenheim zu leeren.

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zg
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Sorgt mit seinen Kollegen für mehr Sauberkeit in der Stadt: Eseyas Fshatseen tauscht einen der Müllbeutel an der Zehntscheune aus. © Stadt

Die erste Farbe, die einem ins Auge sticht, wenn man den Gruppenraum des Bauhofs betritt, ist das obligatorische Orange. Jeden Morgen um 7 Uhr treffen sich die Mitarbeiter. Bauhofleiter Paul Stumpf gibt allen Informationen zu ihren Einsatzbereichen für den Tag, dann machen sich alle an ihre jeweilige Aufgabe. Wie eine solche aussehen kann, hat die Stadtverwaltung an einem Beispiel beschrieben.

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Eseyas Fshatseen ist heute für die Entleerung der Mülleimer und der Hundetoiletten im HÖP-Gebiet zuständig. Er steigt in sein kleines Fahrzeug – schmal genug, um zwischen den Sperrpfosten im HÖP-Gebiet durchzupassen. „Ich mag das kleine Auto, mit den großen kommt man nicht überallhin“, erzählt er. Dennoch ist das Gefährt mit allem ausgestattet, was er für seine Arbeit braucht. Eine große, an einer Seite offene Ladefläche, auf der er die vollen Müllbeutel transportieren kann, neue Müllsäcke und Greifzangen für eventuell herumliegenden Müll.

280 Mülleimer sind zu leeren

Eseyas zeigt eine lange Liste von Mülleimern, die er in dieser Woche jeden Tag abfährt. Insgesamt 280 davon gibt es in der Stadt, er ist für etwa 20 Prozent davon verantwortlich. Immer wieder stoppt er den Wagen, springt heraus, schließt mit einem speziellen Schlüssel die Verankerung der Müllsäcke auf und tauscht sie aus. Außerdem zählt zu seinen Pflichten, rund um die Abfalleimer herumliegenden Müll einzusammeln und zu entsorgen. Gerade am Zehntscheunenplatz gibt es mehr zu tun: „Am Wochenende liegen hier oft Flaschen herum. Und die Leute werfen ihren Müll einfach auf den Boden, obwohl es hier viele Mülleimer gibt“, berichtet Eseyas.

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Auch das Überprüfen der Spielgeräte und des Zustands der vielen Spielplätze auf seiner Route gehört zu seinen Aufgaben. Wenn er feststellt, dass ein Gerät einen Schaden hat, meldet er es direkt beim Bauhof und es wird abgesperrt.

Humor wirbt für mehr Hygiene

Eseyas füllt auch die Kotbeutel in den verschiedenen Hundetoiletten-Stationen auf. Die werden glücklicherweise gerne genutzt. Vielleicht haben auch die Aufkleber auf den Stationen damit zu tun. Darauf sind humorvolle Beispiele dafür aufgeführt, was passieren kann, wenn etwa ein Bauhofmitarbeiter beim Mähen mit der Motorsense eine von den unliebsamen Hundehinterlassenschaften mitnimmt. „Eine ganz schöne Sauerei, ich habe das auch schon mal erlebt“, grinst Eseyas. Da er darauf verzichten kann, sind auf den meisten der Toilettenstationen diese Aufkleber angebracht.

Normalerweise frühstückt er während seiner Tour irgendwo im Grünen, durch den Termin im Bauhof um 9.15 Uhr verlegt er das jedoch mit seinen Kollegen in den Gruppenraum. Und nach der kurzen Pause geht es weiter auf der Tour – damit Hockenheim auch in Zukunft sauber bleibt. 

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