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Verband Nordbaden

Die Junge Union fordert Landesmittel für den Hockenheimring

Nach einem Gespräch mit dem CDU-Landtagsabgeordnetem Andreas Sturm ist nun ein Antrag für einen Solidarpakt zur Weiterentwicklung angekündigt.

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zg
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Betont die Bedeutung des Hockenheimrings: die JU Nordbaden im Gespräch mit Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg (2. v. l.) und Andreas Sturm (3. v. l.). © Junge Union

Die Zukunft des Hockenheimrings stand im Fokus einer Bezirksauschusssitzung der Jungen Union (JU) Nordbaden in Hockenheim. Zunächst besichtigten die Mitglieder das vor knapp drei Jahren eröffnete Porsche Experience Center. Bei der Sitzung begrüßte der JU-Bezirksvorsitzende Frederik Hübl den CDU-Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Schwetzingen Andreas Sturm zu einem Gespräch.

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„Der Hockenheimring steht für traditionsreichen Motorsport. Zudem finden Open-Air-Konzerte international bekannter Bands und Künstler sowie weitere Events statt, die jedes Jahr Hunderttausende Besucher aus Europa und der Welt nach Hockenheim ziehen. Daher ist der Hockenheimring ein bedeutender Wirtschaftsfaktor vor allem im Bereich Hotellerie und Gastronomie in der Region und ein Aushängeschild für Baden-Württemberg. Die wirtschaftliche Sogwirkung sollten wir nicht unterschätzen”, erklärte Sturm laut einer Pressemitteilung.

Teststrecke für Wasserstoffmobile

„Um den Ring für die Zukunft gut aufzustellen, sollten wir diesen zu einem Zentrum für neue Mobilität weiterentwickeln. Dazu gehört die weitere gezielte Ansiedlung von Unternehmen und Start-ups aus dem Bereich Mobilität und neue Mobilitätskonzepte sowie der Ausbau und weitere Förderung der Kooperation mit Universitäten und Forschungseinrichtungen wie dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT)”, argumentierte der CDU-Parlamentarier.

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„Die Metropolregion wird sich zu einem Zentrum für Wasserstoff weiterentwickeln. Hier sollten wir den Hockenheimring beispielsweise als Teststrecke einbinden”, so Sturm weiter. Das Land sollte sich hier aktiv einbringen.

Der Motorsport sei ein Katalysator für Innovation und technologischen Fortschritt im Bereich Mobilität. Die Entwicklung und Verbesserung der Antriebstechnologien würde hier mit vorangetrieben. „Motorsport ist gerade durch die Formel 1 und die Formel E ein Wachstumsmarkt. Die Formel 1 hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 synthetische Kraftstoffe zu verwenden. In naher Zukunft werden sich wahrscheinlich zwei Automobilhersteller aus Baden-Württemberg in der Formel 1 engagieren. Wir sollten als Automobilland an diesem Wachstumsmarkt partizipieren. Daher sollte es das Ziel sein, die Formel 1 mittelfristig wieder nach Deutschland an den Hockenheimring zu holen”, sagte JU-Bezirksvorsitzender Frederik Hübl.

Es brauche ein klares Bekenntnis des Landes zum Motorsport und zum Hockenheimring. „Das Land muss den Ring und die Stadt Hockenheim bei notwendigen Investitionen unterstützen”, fordert Hübl. Daher solle das Land einen Solidarpakt Hockenheimring auf den Weg bringen. Einstimmig beschloss der Bezirksausschuss der JU Nordbaden einen entsprechenden Antrag.

„Als JU Nordbaden werden wir uns für eine bestmögliche Unterstützung des Hockenheimrings einsetzen”, versprach Hübl. Sturm dankte der JU Nordbaden für dieses klare Bekenntnis und für die offene Diskussion. 

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