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Freundeskreis Hockenheim-Commercy - Gemeinsamer Besuch in La Bresse

Ein Familientreffen in den Vogesen

Von 
cgf
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Das durch die Pandemie mehrmals verschobene Treffen der beiden Freundeskreise konnte wieder stattfinden. Das Präsidium des Cercle Commercy mit dem Präsidenten Robert Maurer und den beiden Vize-Präsidenten Édith Gringuillard und Bernard Maizières hatte ein interessantes Programm für den Aufenthalt in La Bresse zusammengestellt.

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So trafen sich beide Gruppen in Gunsbach bei Munster, wo im Restaurant „Maison du Fromage“ zu-nächst der Herstellungsvorgang des berühmten „Munsterkäse“ anschaulich erklärt wurde. Eine junge Sennerin beschrieb im perfekten „Elsässer Deutsch“ zusammen mit den Gerätschaften, wie Kupferkessel und den verschiedenen Holzformen, wie sie noch heute per Hand den beliebten Käse herstellt.

Herzhafter Gaumenschmaus

Nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause ware es wieder soweit - die Freundeskreise aus Commercy und Hockenheim trafen sich zu ihrem beliebten Familientreffen in den Vogesen. © Greif

Jeden zweiten Tag werden die Käselaibe mit Salzwasser abgewaschen und gewendet, und das mindestens 21 Tage lang. Die Lagerung erfolgt im kühlen Keller und das Fichtenholz gibt dem fertigen Laib die typische gelb-orange Farbe. Nach dieser interessanten Führung war man natürlich auf die Verkostung der jeweiligen Käsesorten gespannt, die mit Weißwein und mit einem Schuss Kirschwasser verfeinert wurde.

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dpa
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Nach diesem Gaumenschmaus wechselte die Gruppe ins Freie und unter einem schattigen Zelt wurde ein typisch französisches Vier-Gänge-Menü serviert, das unter dem Titel „rustikales Mittagessen“ angekündigt war.

Am späten Nachmittag trafen die beiden Gruppen im Hotel „Chalet des Roches“ in La Bresse ein. Nach der Zimmervergabe hatte man die Gelegenheit, seine Freizeit individuell zu gestalten. Mit einem Aperitif und dem gemeinsamen Abend-Menü wurde der erste gemeinsame Tag zu später Stunde beendet.

Am Sonntagvormittag ging die gemeinsame Fahrt hoch hinauf zum Col de la Schlucht, wo auf gut 1200 Meter Höhe der botanische Garten „Chitelet“ besichtigt werden konnte. Die Universität Nancy hat diesen interessanten Garten angelegt und betreut ihn weiterhin. Hier werden Kräuter und Pflanzen aus verschiedenen Kontinenten und Ländern – also tatsächlich weltweit – angepflanzt, um pharmazeutische Heilpflanzen zu entwickeln. Die Erläuterungen und die Beschreibungen waren in lateinischer und französischer Sprache zu lesen.

Nächstes Treffen im September

Andere wiederum, die nicht so gut zu Fuß sind, fuhren hinunter in die Stadt und bummelten über den sonntäglichen Markt oder blieben am Hotel und machten es sich auf der schattigen Wiese, im Gespräch mit den französischen Freunden, gemütlich.

Mit den Dankesworten von Robert Maurer und Vizepräsident Jochen Christ – mit ganz besonderen Genesungswünschen an den kurzfristig erkrankten Hockenheimer Präsidenten Matthias Stier sowie der Aussicht auf das nächste Treffen im September in Hockenheim – ging mit dem gemeinsamen Mittagessen ein heiteres und stressfreies Wochenende wieder viel zu schnell zu Ende. cgf

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