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Geschäftsleben - Telekom startet mit Glasfaserausbau im Gewerbegebiet Talhaus / 14 Kilometer schnelles Kabel für bis zu 370 Betriebe

Ein Gigabit pro Sekunde möglich

Von 
Matthias Mühleisen
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Symbolischer Spatenstich zum „Gigabit-Ausbau“ im Gewerbegebiet Talhaus: Gerd Schäfer von der Telekom und Oberbürgermeister Marcus Zeitler ziehen an der Ecke Gleisstraße/Talhausstraße an einem (Glasfaser-)Strang. © Lenhardt

Eine Bandbreite von einem Gigabit pro Sekunde ist für rund 370 Betriebe im Talhaus Anfang kommenden Jahres kein Wunschtraum mehr: Die Telekom ist am Donnerstag in den Glasfaserausbau im Gewerbegebiet gestartet. 14 Kilometer des schnellen Kabels werden dabei verlegt und neun Multifunktionsgehäuse und Netzverteiler mit moderner Technik aufgestellt, erklärte Gerd Schäfer beim symbolischen Spatenstich am Verteiler an der Ecke Gleisstraße/Talhausstraße mit Oberbürgermeister Marcus Zeitler.

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„Wir haben sehr viele Anbieter, trotzdem geht der Ausbau in Deutschland nur schleppend voran“, stellte der OB fest. Er ist überzeugt, dass der Zweckverband Fibernet des Rhein-Neckar-Kreises auch die Ausbaubereitschaft privater Anbieter beflügelt hat. Wichtig sei, dass es schrittweise möglich wird, jedes Gebäude und jeden Betrieb ans Glasfaser anzuschließen.

„Wir merken, dass viele noch überzeugt werden müssen, dass Glasfaser die Zukunft ist“, sagte der OB. 100 Megabit reichten aber übermorgen nicht mehr. Schon vor einem Jahr habe er sich mit Gerd Schäfer von der Telekom über die Verlegung im Talhaus ausgetauscht. Jedes Leerrohr, jede Leitung im Boden sei ein Gewinn für die Infrastruktur einer Stadt. Heute seien die ersten Fragen von Ansiedlungswilligen „Gibt es Glasfaser und was kostet der Kindergartenplatz?“

Gerd Schäfer erinnerte daran, dass im Talhaus bereits durch einen Ausbau vor rund fünf Jahren eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 250 Megabit möglich gewesen sei. In der Vorvermarktung sei die Mindestquote von 30 Prozent Anschlussbereiten mit über 40 Prozent deutlich übertroffen worden. Dafür werde nun ein „sechs- bis siebenstelliger Betrag“ – konkreter wollte Schäfer nicht werden – investiert. Im ersten Quartal 2022 sei das Ergebnis für die Kunden buchbar. Verkehrsbeeinträchtigungen sollen die Ausnahme bei Straßenübergängen bleiben. Meistens bleiben die Arbeiten im Bürgersteigbereich: morgens aufgraben, abends schließen.

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Redaktion Redakteur im Bereich Hockenheim und Umland sowie Speyer

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