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RSV Hockenheim - Vereinsikone verabschiedet sich emotional

Ellen Heer als Übungsleiterin bei RSV Hockenheim verabschiedet

Von 
zg
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Hockenheim. Die Rückenschule des RSV 91 ist ausgefallen – und das, obwohl alle da waren . Es floss kein Schweiß am Mittwochabend, denn im Mittelpunkt stand die Verabschiedung von Ellen Heer als langjährige Übungsleiterin. Es gab auch keine Tränen, aber ein wenig zu Herzen ging es schon und es war zu erkennen, dass die Worte von Abteilungsleiterin Carmen Rosenberger nicht nur gesprochen, sondern gefühlt wurden.

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Der Anfang ist nicht genau datiert, aber vor rund 25 Jahre gewann der RSV 91 nicht nur an Kompetenz, sondern auch an Leidenschaft: Als gegen Ende des letzten Millenniums der Gründer der Gruppe Rückenschule, Physiotherapeut Wolfgang Schmelzle, Entlastung für Planung und Durchführung des Sportschulaufenthaltes suchte, konnte er seine damalige Patientin Ellen Heer zur Mitarbeit begeistern.

Ellen Heer wird als langjährige Übungs-leiterin des RSV verabschiedet. © Heer

Ein paar der Teilnehmer stutzten zwar, als sie auf dem Programm die Themen Aerobic und Wassergymnastik lasen, aber Heer war damit voll angekommen und seither nicht mehr aus der Gruppe wegzudenken. So gestaltete sie dann jeden zweiten Mittwoch im Monat die etwas andere Sportstunde.

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Dabei, so Rosenberger, hätte sie auf charmante, aber bestimmte Art unsere Gymnastikgruppe nicht nur zum Schwitzen, sondern auch zur freudigen und disziplinierten Trainingsteilnahme gebracht. Das, meinte sie, würde ebenso wie ihre Aktivität bei der Mitgestaltung zahlreicher Veranstaltungen, bis heute besonders an ihr geschätzt.

Dazu stellte die Rednerin fest: „Du hast dir diese Entscheidung nicht leicht gemacht, es war für uns alle schön mit dir und wir hätten es gerne noch länger mit Dir ausgehalten.“ Reich beschenkt und dankbar war bei der Replik von Ellen Heer, deren Rührung nicht zu überhören.

Sie habe immer viel Freude an dieser Tätigkeit gehabt und sowohl das positive Echo aus der Gruppe als auch das Zusammenwirken mit dem „Team Geselligkeit“ als besonders wohltuend empfunden. Leichter falle ihr das Aufhören, weil sie die Gruppe bei Winfried Vetter, der besonders in der Zeit der Pandemie mit seinem Einsatz für die Weiterführung des Trainingsbetriebes Maßstäbe gesetzt habe, in guten Händen wisse. Das Aufhören meinte sie – nicht den Abschied, denn sie sei ja nicht aus der Welt, sondern, wenn Not an der Frau ist, vor Ort. zg

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