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Evangelische Gemeinschaft - Mit zwei Gottesdiensten in der Luisenstraße gefeiert / Übertragung auf Youtube steht Interessierten weiterhin zur Verfügung

Er hat sich auf den Weg zum Menschen gemacht

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Der Erzengel Gabriel, gespielt von Daniel Weimer, diskutierte mit den beiden Engeln „Optimus“ (Micha Ullrich) und „Sceptimus“ (Constantin Kern). © Kirche

„Und so leuchtet die Welt langsam der Weihnacht entgegen und der in Händen sie hält, weiß um den Segen.“ Mit diesen Worten von Matthias Claudius begrüßte Esther Hoffmann die Gottesdienstbesucher zu den Weihnachtsgottesdiensten der Evangelischen Gemeinschaft in der Luisenstraße. Der zweite Gottesdienst um 17 Uhr wurde für alle, die nicht persönlich kommen konnten, live auf dem Youtube-Kanal der Gemeinschaft übertragen und ist dort weiterhin für die verfügbar, die ihn erst später ansehen wollen oder können.

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Der Gottesdienst war mit Eindrücken von Gemeindegliedern gespickt, die mit viel Mühe vorher aufgenommen wurden und den Zuschauern einen Eindruck vermittelten, was sie an Weihnachten besonders bewegt. In den Videos ging es um die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus und um die Frage, wie die Menschen heute Jesus auf die Welt gesandt hätten. So konnten, wie auch in früheren Jahren, viele Gemeindeglieder an der Gestaltung des Gottesdienstes mitwirken.

Open Air im Nirgendwo

Um das Thema – wie sendet Gott Jesus auf die Welt – ging es im Anspiel aus den Himmelshöhen. Der Erzengel Gabriel, gespielt von Daniel Weimer, diskutierte mit den beiden Engeln „Optimus“ (Micha Ullrich) und „Sceptimus“ (Constantin Kern) darüber, warum Jesus weder in Rom noch in Jerusalem, sondern in einem Provinzdorf namens Bethlehem geboren werden würde – und das ganz ohne königliche Würdenträger. Noch dazu sollte der himmlische Chor nicht in der Stadt vor einem erlesenen Publikum auftreten, sondern draußen auf dem Feld bei den Hirten – ein „Open Air im Nirgendwo“! Gabriel schloss mit den Worten: „Ich glaube, dass das, was hier passieren wird, in die Geschichte eingehen und in Ewigkeit Bestand haben wird!“

Jonas Schulz, Jugendpastor der Gemeinschaft, griff diesen Satz auf und sprach über die Gemeinschaft, die Jesus den Menschen mit seiner Geburt schenkt. Er zeigte anhand der Bibel, dass Gott schon von Anbeginn der Welt geplant hat, seinen Sohn auf die Welt zu senden, indem er von einer Jungfrau geboren wurde. Der Unterschied, den Gott hier mache, sei der, dass er sich in Jesus Christus auf den Weg zu uns Menschen macht, während sich in allen anderen Religionen immer die Menschen auf den Weg machen müssen, um sich einer Gottheit zu beweisen und sich die Erlösung zu erarbeiten.

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Die Einladung vom Kind in der Krippe bis zu seinem Tod am Kreuz sei die Einladung an jeden Menschen: „Komm zurück zu Jesus, zu Gott, der seinen Sohn zu uns auf diese Welt gesandt hat.“

Abgerundet wurde das Programm mit dem Gesang von Charlotte und Friederike Auer, begleitet am Klavier von Steffen Hoffmann.

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