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Tennisclub - Spender für Windschutzplane gesucht / Hälfte der Einnahmen in Pandemie weggebrochen

Es gibt neue Sitzbänke im Park

Von 
Laura Kaltschmidt
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Für die beste Sicht: Elfi Büchner (v. l.), Christian Kramberg und Dr. Michael Becker freuen sich über die neuen Sitzbänke bei den Tennisplätzen. © Lenhardt

Von Laura Kaltschmidt

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Nach und nach scheint die Corona-Pandemie abzuebben, sodass in vielen Vereinen wieder Leben einkehrt. Das gilt auch für den Tennisclub Hockenheim. Christian Kramberg, zuständig für Homepage und Marketing des Vereins, erklärt, dass mittlerweile ein normales Training ohne Hygienemaßnahmen möglich sei. Für viele Jugendliche fänden sogar Turniere statt.

Aufgrund von Trainingspausen und dem schlechten Wetter seien zwar bei den Erwachsenen einige Spiele ausgefallen, aber die Jugendlichen könnten den Sport beinahe ohne Einschränkungen ausüben. Es bestünde die Hoffnung, dass die Lage wie momentan bleibt, damit wieder Events stattfinden könnten. Für solche Veranstaltungen und einen erfolgreichen Trainingsbetrieb sind ein praktisches und modernes Gelände notwendig. „Es gibt im Umkreis ein großes Sportangebot für Jugendliche, deshalb versuchen wir, unseren Verein durch unser tolles und großes Gelände attraktiv zu machen“, erzählt Kramberg. Die neueste Anschaffung auf dem Gelände im Gartenschaupark sind vier moderne Sitzbänke. „Auf einer Bank können problemlos zwei bis drei Leute sitzen und auf die Spielfelder zwei und drei schauen“, berichtet Kramberg. Für solche Investitionen seien Spenden nicht nur gerne gesehen, sondern im Zuge der Pandemie sogar notwendig. Der Dank für die Sitzgelegenheit geht in diesem Fall an die Zahnarztpraxis der Familie Becker, deren Kinder selbst im Verein trainieren. Momentan werden Spender gesucht und diverse Unternehmen angefragt, um eine neue Windschutzplane zu installieren, so Kramberg. Außerdem gäbe es die Hoffnung, noch vier weitere dieser Bänke für die anderen Spielfelder zu ermöglichen.

Mehr Mitglieder gewonnen

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„Dadurch, dass wir so lange nicht in der Halle trainieren durften, sind aber die Hälfte der Einnahmen weggebrochen, obwohl wir an Mitgliedern zulegen konnten“, erinnert sich Kramberg. Um weitere Neuerungen des Geländes in die konkrete Planung zu übernehmen, müsse man erst die Entwicklung der Pandemie abwarten. „Noch mal so ein Jahr würde für den Verein sehr schwer werden“, bedauert er. Da selbstverständlich auch Unternehmen und Privatpersonen Einbußen gehabt hätten, glaubt er nicht, dass in diesem Jahr noch größere Umsetzungen realistisch wären. Dennoch bleibe man zuversichtlich und plane weiterhin, das Gelände noch moderner zu gestalten. „Wir sind wirklich sehr froh, dass wir schon vor zwei Jahren das komplette Außengelände neu haben pflastern lassen, damit es behindertengerecht und gut begehbar ist. Wäre die Pandemie zeitgleich eingetreten, hätte das ein großes Problem werden können“, meint Kramberg rückblickend.

Sofern im September das Trainieren in der Halle möglich sei und der Betrieb weiterhin wie derzeit ablaufen könne, freue man sich im kommenden Jahr sicherlich über weitere Modernisierungen. Man kann es dem gemeinnützigen Verein und seinen treuen Mitgliedern nur wünschen, dass diese Voraussetzungen gegeben werden, damit der Fokus weiterhin auf Attraktivität für Jugendliche gesetzt werden kann.

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