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Hockenheimring - Hochschulen Esslingen, Stuttgart und Karlsruhe belegen vordere Plätze bei Formula Student / Konzepte von 78 Teams aus 13 Nationen im Wettstreit

Fahrzeug und Gesamtpaket überzeugen

Von 
zg
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Studenten schieben ihre Rennwagen auf den Asphalt des Hockenheimrings – bei der Formula Student Germany müssen die Renner natürlich schnell sein, aber auch die Konstruktion, die Finanzplanung oder das Verkaufsargument muss stimmen. © FSG

Nach sechs spannenden, intensiven und arbeitsreichen Tagen schließen sich für die Teilnehmer der Formula Student Germany (FSG) wieder die Tore des Hockenheimrings. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause konnte in diesem Jahr erfolgreich der 15. Wettbewerb mit 78 Teams aus 13 Nationen durchgeführt werden.

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Aufgrund der Corona-Pandemie wurden unter anderem die statischen Disziplinen nicht vor Ort, sondern im Vorfeld online durchgeführt. Die Teams präsentierten eine Woche vor der Ankunft in Hockenheim den Juroren ihren Businessplan, ihre Kostenkalkulation sowie ihr technisches Konzept in einer Videokonferenz. Damit der Wettbewerb stattfinden konnte, wurde zudem die Teamanzahl reduziert und die Anzahl der Teammitglieder auf acht Personen beschränkt. Des Weiteren wurde ein selbst errichtetes Covid-Testcenter eingeführt, wo rund 400 Teammitglieder, Freiwillige und Partner in regelmäßigen Abständen pro Tag getestet wurden.

Für Formula-Student-Fans sowie die zu Hause gebliebenen Teammitglieder wurde eine abendliche Liveshow mit abwechslungsreichem Programm initiiert. So konnte der Wettbewerb weltweit online miterlebt werden. Die Shows können jederzeit wieder auf Youtube unter dem Kanal „FormulaStudentTV“ angesehen werden.

Die Gesamtsieger überzeugten mit ihrem Rennfahrzeug und dem dazugehörigen Gesamtpaket aus Konstruktion, Finanzplanung, Verkaufsargumentation und Rennperformance. In der Eventklasse Formula Student Combustion (mit Verbrennungsmotor) lag hier das Team der Hochschule Esslingen ganz vorne. Die Champions in der Klasse Formula Student Electric (Elektrisch angetrieben) kommen in diesem Jahr von der Universität Stuttgart. Im Bereich der Formula Student Driverless (fahrerlos) belegten die Studenten des Karlsruher Instituts für Technologie den ersten Platz.

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Letztmals reine Verbrenner-Klasse

Dieses Jahr war das letzte Jahr für die reine Verbrennerklasse. Damit verfolgt die FSG konsequent ihre Strategie, jungen Talenten für die nachhaltige Mobilität der Zukunft eine Plattform der Entwicklung zu bieten. Der Fokus wird in den nächsten Jahren auf der kontinuierlichen Integration von autonomen Fahrfunktionen und dem Ausbau der Elektroklasse liegen. „Die Formula Student Germany geht mit dem Technologiefortschritt mit und stellt die Studenten zwar vor Herausforderungen, gibt ihnen aber zugleich das nötige ‚Rüst- und Werkzeug‘ für die Zukunft mit“, berichtet FSG-Vorstandsmitglied Dr. Ludwig Vollrath. Auch die Unternehmen vor Ort waren von der Qualität der vorgestellten Konzepte als auch von der Fähigkeit der Studenten beeindruckt. zg

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