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„Politics in the Box“ - Jugendliche aus dem Wahlkreis diskutieren mit dem Abgeordneten Daniel Born über akutelle Themen

Fehlende Wohnungen bereiten Sorgen

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zg
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Der Landtagsabgeordnete Daniel Born hat Jugendliche aus dem Wahlkreis eingeladen und diskutiert mit ihnen Themen, die sie beschäftigen. Unter anderem die Absenkung des Wahlalters. © Born

Hockenheim. Landtagsabgeordneter Daniel Born (SPD) hat einmal mehr zu seinem Angebot „Politics in the Box“ ins Hockenheimer Wahlkreisbüro eingeladen. Auch Bundestagskandidatin Neza Yildirim folgte der Einladung und kam mit vielen jungen Menschen aus der Region ins Gespräch.

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Nach der Begrüßungsrunde durch den Brühler Gemeinderat Pascal Wasow – als Impuls für den breiten Themenkanon des Abends – starteten die interessierten Jugendlichen in mehreren Kleingruppen die Diskussion der Themen. Denn von Klimaschutz über Cannabis-Legalisierung bis zur Mobilität und dem ÖPNV wurden direkt von den jungen Leuten spannende Punkte auf die Agenda gesetzt. Beim Thema Klimaschutz wurde klar, sowohl für die SPD-Politiker als auch für die Jugendlichen – es geht mehr. „Die Zukunft ist erneuerbar. Wir brauchen mehr Tempo beim Ausbau der Stromnetze, Bahnstrecken, Wasserstoffleitungen und Ladesäulen für E-Autos. Eine soziale und gerechte Mobilitätswende mit dem verbundübergreifenden 365-Euro-Ticket für Bus und Bahn. 1 Tag, 1 Euro – das ist das Ziel, denn so bleibt niemand auf der Strecke“, macht Neza Yildirim deutlich, dass Anreize schaffen das Ziel nachhaltiger Klimapolitik sein muss.

ÖPNV soll ausgebaut werden

Und damit trifft die Schwetzingerin Neza Yildirim einen Kernpunkt der Jugendlichen. Denn die Mobilität durch Bus, Bahn und Zug ist ausbaufähig, so die Kernthese der jungen Menschen. Vor allem das Angebot zum späteren Abend oder auch an Wochenend- und Feiertagen erfülle nicht die Bedürfnisse der jungen Menschen aus der Region. „Vor allem in kleineren Ortschaften, wo keine Straßenbahn fährt und kein Bahnhof für Züge vorhanden ist, ist es fast unmöglich, am späteren Abend sicher nach Hause zu kommen“, erklärt ein Teilnehmer.

Jugendlichen immer wieder Rückmeldung zu geben und Möglichkeiten zu schaffen, sich ganz konkret zu beteiligen – das ist auch ein besonderes Anliegen des SPD-Landtagsabgeordneten Daniel Born. Eben noch in seiner Funktion als Vizepräsident im Landtag gewesen, kam Born direkt aus Stuttgart zur Veranstaltung in sein Wahlkreisbüro. Der Landtagsabgeordnete berichtete von der Demonstration der Jusos Baden-Württemberg vor dem Landtag. „Gemeinsam mit den Jusos Baden-Württemberg und der Initiative „alt_genug“ haben wir heute in Stuttgart ein Zeichen gesetzt, dass das Wahlrecht ab 16 einen wichtigen Bestandteil einer echten Jugendbeteiligung darstellt. Wir haben mit unserem Gesetzesvorschlag signalisiert, dass die SPD-Fraktion junge Menschen in den politischen Wahlprozess direkt einbringen und mit jungen Menschen ins Gespräch kommen will.“

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Das Wahlrecht ab 16 stößt auch bei den Jugendlichen in Borns Wahlkreisbüro auf große Zustimmung. Für viele ist es nicht verständlich, dass sie zwar bei Kommunalwahlen miteinbezogen werden, nicht aber bei Landtagswahlen. „Schließlich werden im Landtag konkrete Dinge beraten, die uns junge Menschen betreffen – wie etwa die schulische Ausbildung. Denn diese ist Ländersache“, spricht eine Teilnehmerin den anwesenden jungen Menschen aus der Seele.

Besonders hitzig wurde vor allem die momentane Wohnungssituation in Deutschland gerade für junge Familien und Studierende diskutiert. „Zu beobachten, wie junge Leute an dieses aktuelle Thema herangehen und versuchen, gemeinsam Lösungen zu finden, ist einfach super. Eine Stadt oder Gemeinde in der alle – egal wie alt oder jung – ihren Wohnraum finden, ist eine zentrale Zukunftsfrage. Heute Abend wurden kluge Antworten gefunden und diskutiert: Mehrgenerationenwohnen, Aufstockung durch Holzbauweise und neue Genossenschaften“, so Daniel Born. Ideen gab es auch für Maßnahmen gegen die steigenden Mieten, die gerade für immer mehr junge Menschen zum Armutsrisiko würden.

Cannabis legalisieren

Auch das Thema “Cannabis-Legalisierung“ kam bei den Teilnehmern gut an. Diese sei schließlich eine „Möglichkeit, Polizei und Gerichte zu entlasten den Schwarzmarkt auszutrocknen und Steuereinnahmen zu generieren“, so eine Teilnehmende. Klar benannt wurden in diesem Zuge Altersgrenzen: „Unter 21 Jahren ist eigentlich der Konsum aller Drogen, sei es nun Alkohol oder Cannabis, besonders schädlich. Dennoch wird das eine in der Gesellschaft regelrecht zelebriert und das andere geächtet“, spricht sich ein Teilnehmer für eine legale Abgabe ab 21 Jahren aus.

„Mir gefällt die Unkompliziertheit an ,Politics in the Box‘“, berichtet einer der Teilnehmer. „Wir kommen zusammen, kennen uns vielleicht noch gar nicht und trotzdem kann man direkt offen über die Themen diskutieren, die einen gerade beschäftigen und dabei ist es ganz egal, ob es um die Gesellschaft oder mich persönlich geht.“

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Auch Daniel Born freut sich, dass sein Angebot so großen Anklang findet: „Es ist schön zu wissen, dass das Format dieser Veranstaltung auf solch großen Zuspruch trifft“, freut sich der Abgeordnete schon jetzt aufs nächste Mal.

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