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ÖPNV - CDU-Landtagsabgeordneter Andreas Sturm begrüßt 365-Euro-Jugendticket

Für einen Euro pro Tag landesweit mobil

Von 
mbu
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Region. Es war eine seiner Kernforderungen, für die der CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Sturm in Wahlkampfzeiten eintrat und welche vom CDU-Landesverband ins Wahlprogramm aufgenommen wurde: ein Jugendticket, das für ganz Baden-Württemberg gilt.

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Andreas Sturm ist selbst ein eifriger Nutzer des ÖPNV. © Hauk

Auch in den Koalitionsgesprächen mit den Grünen machte sich Sturm, der für seine Fraktion mitverhandelte, für dieses Thema stark. „Das Land hat nun die Weichen gestellt“, freut sich der 35-jährige Parlamentarier, „am Dienstag, 23. November, wurden den Spitzen der Land- und Stadtkreise sowie der Verkehrsverbünde die Eckpunkte des 365-Euro-Tickets vorgestellt. Wir wollen es jungen Menschen, Schülern, Auszubildenden und Studierenden ermöglichen, rund um die Uhr im ganzen Land unterwegs zu sein – und das für einen jährlichen Preis von 365 Euro, das heißt: für einen Euro pro Tag.“

Gesellschaftliche Teilhabe im Blick

Sturm weiter: „Als jugendpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion geht es mir um die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen und die finanzielle Entlastung von Familien. Ferner habe ich natürlich auch den Klima- und Umweltschutz im Auge. Es ist wichtig, dass wir den ÖPNV ausbauen und so attraktiv wie möglich machen, damit möglichst viele klimafreundlich unterwegs sein können und wollen. Das 365-Euro-Jugendticket ist hierbei ein wichtiger Baustein und eine großartige Sache, denn es wird über alle Tarifgrenzen hinweg gelten.“

Ziel sei es, nach einer Mitteilung des baden-württembergischen Verkehrsministeriums, dass das Ticket bereits im September 2022 in möglichst allen Verkehrsverbünden angeboten werden soll. Bezugsberechtigt sind alle Personen bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres ohne Ausbildungsnachweis sowie alle Personen bis zum Alter von einschließlich 27 Jahren, die studieren, in Aus- oder Weiterbildung sind oder einen Freiwilligendienst leisten.

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Ob und wann das Jugendticket in einem Verbund eingeführt wird, entscheiden die örtlichen Gremien. Es ist jedoch das Ziel der Landesregierung sowie der Koalitionsfraktionen, dass das landesweite Jugendticket flächendeckend in jedem Verbund eingeführt wird. Das Land wird die anfallenden Kosten mit 70 Prozent fördern, die verbleibenden 30 Prozent müssen von den Stadt- und Landkreisen als Eigenanteil aufgebracht werden.

Sturm: „Das Land stellt für die Finanzierung des Jugendtickets in den kommenden vier Jahren 327 Millionen Euro zur Verfügung“. 

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