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Flächenverbrauch - Der Landtagsabgeordnete der Grünen, Dr. Andre Baumann, begrüßt ein Förderprogramm des Landes / Nachverdichtung statt Neubaugebiete

Für einen schonenden Umgang mit dem Boden

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zg
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Die Schließung von Baulücken wie in der Oberen Hauptstraße und die effektive Nutzung von innerstädtischen Brachflächen ist eines der Ziele, die mit dem Förderprogramm erreicht werden sollen. © Lenhardt

„Ein zentrales Thema unserer Zeit ist der Umgang mit unseren Ressourcen. Die Versiegelung von Böden und der Verlust von Biodiversität sind hierbei zentral für die Bewahrung der Schöpfung“, betont der Grüne Landtagsabgeordnete Dr. Andre Baumann in einer Pressemitteilung. „Daher freue ich mich über die jetzt erfolgte Verdopplung des Förderprogramms ‚Flächen gewinnen durch Innenentwicklung‘ auf 1,2 Millionen Euro für das Jahr 2022.“

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Im letzten Jahr seien 29 Projekte mit rund 950 000 Euro in das Förderprogramm aufgenommen worden. Darunter seien vier kommunale Flächenmanager für Wohnzwecke gewesen, die vor Ort gemeinsam mit den verschiedenen Akteuren Flächen für mehr Wohnraum im Innenbereich mobilisiert haben. Seit dem Beginn der Förderung kommunaler Flächenmanager im Jahr 2016 hätten bereits 26 Kommunen und Landkreise dabei unterstützt werden können.

Effiziente Nutzung als Ziel

Die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum bilde auch in der diesjährigen Ausschreibungsrunde einen Schwerpunkt. Daneben ziele das Förderprogramm auf die flächeneffiziente Nutzung und Neuausrichtung von Gewerbe- und Industriegebieten. So sollten bestehende Gewerbeflächen kontinuierlich aufgewertet und modernisiert werden, sodass sie attraktive Standorte für Bestandsunternehmen und Zukunftsbranchen darstellten.

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Gefördert würden auch Konzepte, die brachgefallene Gewerbe- und Industrieflächen neuen Nutzungen zuführen. Wie im Jahr 2021 sei auch 2022 ein weiterer Schwerpunkt die Aktivierung von Leerständen und Wiedernutzung von Brachen infolge der Corona-Pandemie.

„Die Aktivierung innerörtlicher Flächen ist entscheidend, um mehr Wohnraum zu schaffen und dabei gleichzeitig die knappe Ressource Boden zu schonen. Konzepte, die die Aufstockung und den Dachausbau von Gebäuden sowie die Nachverdichtung von Wohngebieten der 50er, 60er und 70er Jahre in den Blick nehmen, sind tolle mögliche Projekte, die in der Förderung explizit als förderfähig beschrieben sind“, betont Baumann.

Baulücken schließen

Mögliche Fördergegenstände seien dabei innovative Konzepte und städtebauliche Entwürfe, Projekte zur Information und Bürgerbeteiligung sowie der Einsatz einer kommunalen Flächenmanagerin oder eines kommunalen Flächenmanagers für Wohnzwecke. Ziel sei es, innerörtliche Flächen wie Baulücken, Brachflächen und bestehende Leerstände sowie Aufstockungs- und Nachverdichtungspotenziale zu aktivieren.

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Das Förderprogramm richte sich an alle Städte, Gemeinden, Gemeindeverwaltungsverbände, Landkreise, Zweckverbände und die Träger der Regionalplanung in Baden-Württemberg. Letztgenannte könnten gemeinsam mit Städten, Gemeinden, Gemeindeverwaltungsverbänden, Landkreisen oder Zweckverbänden ihres Regionsgebietes Anträge stellen.

Anträge können ab sofort bis zum 24. Juni an das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen gerichtet werden. Weitere Informationen und die Antragsunterlagen gibt es im Internet unter https://mlw.baden-wuerttemberg.de > Service > Förderprogramme > Flächen gewinnen durch Innenentwicklung. zg

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