Tierschutzverein - Ohne Chip ist Besitzer nicht zu finden Gefundener Kater ist verstorben

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zg
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Eine Katze in schlechtem Zustand wurde am Sonntagnachmittag in der Wilhelm-Maybachstraße in Hockenheim gefunden. Eine Mitarbeiterin des Tierschutzvereins Schwetzingen und Umgebung (TSV) holte den getigerten, kastrierten, abgemagerten und bereits älteren Kater ab. In der folgenden Nacht starb das Tier, heißt es in einer Pressemitteilung des TSV.

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Weil es weder tätowiert noch gechippt war, appelliert der Tierschutzverein erneut an die Besitzer, ihr Tier kennzeichnen zu lassen. Tätowieren und/oder einen Chip setzen wird in der Regel gleich bei der Kastration erledigt. Und einen Chip kann man inzwischen fast immer auch ohne Narkose setzen lassen, klären die Tierschützer auf.

Empfehlenswert ist es, sich zum Thema Chippen von seinem Tierarzt beraten zu lassen. Ganz wichtig sei dann noch, dass diese Kennzeichnungen auch bei Stellen wie „Tasso“ oder „Finde-Fix“ des Deutschen Tierschutzbund gemeldet werden, so der TSV. Denn ohne Registrierung der Nummern ist ein Auffinden der Besitzer nicht möglich.

Besonders trauriger Fall

Für die Mitarbeiter des Tierschutzvereins sei gerade so ein Fall, wie der oben geschilderte, besonders traurig, weil man die Besitzern des verstorbenen Tieres nicht informieren kann, heißt es weiter in der Mitteilung. Und eigentlich will doch jeder Tierbesitzer wissen, was mit seinem Tier passiert ist, wenn es nicht mehr nach Hause kommt. zg