Frauenselbsthilfe nach Krebs Gewaltprävention: Misstrauen lohnt

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Klaus Zizmann war dieser Tage bei der Frauenselbsthilfe nach Krebs zu Gast, um ein Referat über Gewaltprävention zu halten. Der frühere Leiter des Hockenheimer Polizeireviers sprach dabei verschiedene Themen an. So sei es oberstes Gebot, keine Fremden ins Haus zu lassen. Die Hilfsbereitschaft zahle sich nicht aus, sondern werde sehr häufig durch Diebstähle oder Betrug vergolten. Auch sollten ältere Menschen genau darauf achten, welche Kinder sich "Enkel" nennen.

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Ähnlich der erbetenen Hilfeleistungen sei auch das Geschäftsleben im Türrahmen. Auch hier sei Vorsicht geboten. Nicht alle Vertreter ließen sich leicht "abwimmeln", betonte Zizmann. Ein wenig Misstrauen könne sich lohnen.

Vorsicht bei Kaffeefahrten

Der größte Reinfall seien laut Zizmann ohne Frage die Kaffeefahrten. "Am besten ist es, wenn Sie sich einfach Quiz- und anderen Gewinnspielen ganz enthalten", riet der Referent den Frauen.

Die Polizei sei immer für den Bürger da. Wirksamer Schutz vor Straftaten sei jedoch nicht allein Sache der Polizei, sondern betreffe alle Bürger, stellte Klaus Zizmann abschließend fest. zg