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Verein Solardrom - Hockenheim liegt bei Installation von Photovoltaikanlagen über Bundesdurchschnitt

Günstiger als gekaufter Strom

Von 
zg
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Eine der jüngeren Photovoltaik-anlagen: das neue Pflegezentrum Offenloch vor dem Baugebiet Biblis, in dem ebenfalls Anlagen zu erkennen sind. © Schöllkopf

Der Verein Solardrom hat Bilanz gezogen: „2021 gingen in Hockenheim 78 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 1,2 Megawattpeak ans Netz – somit mehr als doppelt so viel wie in 2020“, wird der Vereinsvorsitzende Michael Schöllkopf in einer Pressemitteilung zitiert.

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Fast 100 kostenlose Onlineberatungen hatte der Verein – und hier an vorderster Stelle der Vereinsvorsitzende selbst – im vergangenen Jahr durchgeführt und somit einen wichtigen Beitrag zu diesem Etappenziel geleistet. Stolz sind die Verantwortlichen von Solardrom auch darauf, dass die Rennstadt weit über dem Bundesdurchschnitt liegt. „Denn der Bundesverband Solarwirtschaft vermeldet für das Jahr 2021 einen Anstieg von gerade einmal zehn Prozent an Photovoltaikanlagen für Deutschland (Gesamtleitung 5,25 Gigawattpeak). Für die Erreichung der Klimaziele müsste sich der Zubau jährlich verdreifachen“, heißt es vonseiten des Vereins.

Photovoltaik

Photovoltaik ist die Umwandlung von Lichtenergie, meist Sonnenlicht, durch Solarzellen in elektrische Energie.

Seit 1958 wird sie in der Raumfahrt genutzt, später für Taschenrechner oder Parkscheinautomaten.

Die netzgebundene Stromerzeugung auf Dächern und als Freiflächenanlage ist heute das wichtigste Anwendungsgebiet, um konventionelle Kraftwerke zu ersetzen. sz

Solardrom bedankt sich bei Anlagenbesitzern und appelliert an die noch Unentschlossene, das Potenzial ihrer Dachflächen besser zu nutzen. „Dass selbst produzierter Strom wirtschaftlich ist, sollte mittlerweile bekannt sein. Denn selbst erzeugter Strom kostet etwa zehn bis zwölf Cent je Kilowattstunde und ist somit deutlich günstiger als gekaufter Strom“, stellt Schöllkopf fest.

„Leider profitieren davon aktuell immer noch nur Hauseigentümer selbst, nicht aber die Mieter oder Eigentümer-Gemeinschaften.“ Allerdings habe die Regierung angekündigt, für Änderungen zu sorgen und Anpassungen vorzunehmen. „Wir stehen bereits in den Startlöchern und warten auf die Umsetzung der Ankündigungen“, so Michael Schöllkopf, „zumal das sogenannte Energy Sharing seit 2021 EU-weit erlaubt ist, in Deutschland aber noch nicht in Nationales Recht umgesetzt wurde.“

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Energie teilen

Mit diesem Energy Sharing sollen Bürger, die Strom aus erneuerbaren Energien selbst erzeugen und nutzen wollen, neue Möglichkeiten erhalten, die lokale Energiewende voranzutreiben. Sprich: Ein Anlagenbesitzer könnte seinen selbst produzierten und nicht benötigten Strom seinen Nachbarn verkaufen. Oder ein Hausbesitzer könnte den Strom an Mieter verkaufen. Somit könnte jeder Solaranlagenbesitzer auch zum Stromhändler werden. zg

Info: Weitere Infos gibt es unter www.solardrom.info

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