AdUnit Billboard
Castingshow

Hockenheimer Florian Gallant und seine Frau Charlene ziehen bei „The Voice“ in „Sing Offs“ ein

Von 
Matthias Mühleisen und Vanessa Schwierz
Lesedauer: 
Beim Entscheidungscoaching im Team Mark Forster performen Perry Beenen (v. l.), Peter Hoebertz sowie Charlene und Florian Gallant den Song „Higher Power“ von Coldplay. Perry und die Gallants singen sich in die Battles, Peter scheidet aus. Krankheits-bedingt fällt Perry aus, Peter rückt nach und ist damit Battle-Partner von Charlene und Florian. © SAT.1/ProSieben/André Kowalski

Hockenheim. Es war mutmaßlich keine höhere Macht, die dafür sorgte, dass Charlene (32) und Florian (36) Gallant am Montagnachmittag in den Zug nach Berlin gestiegen sind, um sich dort auf die die nächste Runde der Castingshow „The Voice of Germany“ vorzubereiten. Das Ehepaar setzte sich bei den Battles am Sonntagabend durch seine gesanglichen Qualitäten nach dem Urteil ihres Coaches Mark Forster mit dem Coldplay-Titel „Higher Power“ gegen den 32-jährigen Peter Hoebertz durch.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Dabei hatten sich der Hockenheimer und seine aus Südafrika stammende Frau zu Beginn mit dem Song der britischen Pop-Rock-Band schwergetan. Nach intensiven Proben überzeugten sie bei den „Sing Offs“ Mark Forster, „weil ihr als Konzept für mich besser funktioniert“.

In der Bewertung durch die anderen Coaches nach dem Auftritt sah Johannes Oerding die stärksten Stellen bei diesem Battle bei Charlene. „Bei euch habe ich aber auch die Chemie gespürt und das hat Spaß gemacht sich anzuschauen“, sagte Oerding. Sarah Connor, die wegen einer Corona-Infektion nur per Video zugeschaltet war, fand es von allen drei „sehr schön, powerful“. Wenn man aber die Geschichte der Gallants kenne, habe sie das sehr berührt – „ich würde euch gerne noch öfter sehen“.

Nico Santos hob hervor, dass die englische Aussprache bei Charlene und Florian etwas besser sei und man daher den Song vielleicht auch mehr fühle. Aber wie Peter entertaint hat, habe dazu beigetragen, dass Santos etwas mehr gefühlt und daher mehr zu Peter tendiere.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Teamcoach Mark Forster freute sich, dass Peter Hoebertz zurückkam und sich dieser Situation stellte. Die Entscheidung, wer mit in die „Sing Offs“ kommen würde, fiel dem Sänger nicht leicht. Sein Fazit: „Ihr konntet alle strahlen. Charlene, du hast gezeigt, dass du nicht im Schatten stehst von Flo, sondern, dass du eine großartige Sängerin bist. Flo hat wie so ein Kleber den ganzen Laden zusammengehalten und hat die Momente, die du zum Abledern hättest, abgegeben und die schwierigen Parts übernommen. Das ist eigentlich das Größte, sich auf die Bühne zu stellen und sich in den Dienst von dem Auftritt zu spannen.“ Charlene applaudierte ihrem Mann, der sich auf die Brust schlug und verneigte, während das Publikum jubelte.

„Horrorbotschaft“ für Mark Forster

Bevor es zum Auftritt bei den Battles kam, lernte das Ehepaar Gallant seine Battle-Partner aus dem Team Mark kennen. Einer war der 32-jährige Peter Hoebertz, der andere der 31-jährige Perry Beenen. Über eine Nachricht von Mark Forster erfuhren die vier vom Song, den sie performen sollten – „Higher Power“ von Coldplay. Das Quartett war überrascht, da sie den Song nicht kannten. Charlene sagte, sie sei zwar Coldplay-Fan, aber kenne die neueren Songs nicht so.

Mark Forster bezeichnete dies als „Horrorbotschaft“, weil es der Song in sich habe und zum Teil fast ohne Melodie in den Strophen auskomme. „Wie ein Kartenhaus brach es in sich zusammen“, beschrieb Mark Forster seine Gefühle bei der ersten Probe, denn die Strophen „sind sehr schwer“. Schließlich seien es nicht irgendwelche Personen, die da vor ihm standen, erklärte der deutsche Sänger aus der Westpfalz. „Sie singen ein Lied, das im Radio rauf- und runterläuft und kriegen es nicht so richtig hin.“

Für die Battle-Partner stand zwei Tage üben, üben, üben auf dem Programm, bevor sich Coach Mark Forster ein Bild von den Fortschritten machte. „Es ist eine Gute-Laune-Truppe, die ich da so sehe. Ich habe mehr von euch als Gruppe auf der Wiese gefühlt, als von dem Lied selbst“, erklärte Mark Forster, dass dies „nicht Champions-League ist“.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Dass man mit einer solchen Klatsche nicht gerechnet habe, erklärte Florian Gallant im Einspieler. Mark Forster kritisierte, dass Charlene sich zu sehr hinter Flo verstecke, hatte für den 36-Jährige aber positive Worte: „Wenn Flo alleine angetreten wäre, wärst du weiter, weil ich finde, du hast die Gruppe getragen.“

Forster wählte nach dem Vorsingen, dem sogenannten Entscheidungscoaching, mit welchen zwei er in die Battles gehen wolle. Das Ehepaar Gallant wählte er direkt, bevor er in einer schwierigen Entscheidung Perry Beenen als Battle-Partner wählte. Doch kurz vorm entscheidenden Battle musste dieser aus gesundheitlichen Gründen aufgeben – seine Stimme machte Probleme. Für Coach Mark Forster lag die Lösung auf der Hand: Peter Hoebertz bekam eine zweite Chance.

Auf Bühne ist die Nervosität vorbei

Jetzt wird es also mächtig spannend für die Gallants, denn in den „Sing Offs“ am kommenden Sonntag, die in dieser Staffel erstmals live durchgeführt werden, wird kräftig ausgesiebt. Und die Sänger müssen das Publikum und nicht die Juroren für sich gewinnen: Die Zuschauer entscheiden per Voting, wer weiterkommt. Macht das Charlene und Flo Druck? „Das macht natürlich auf jeden sehr viel Druck, aber wir freuen uns auch auf die Liveshows – da will man ja eigentlich hin, darauf haben wir hingearbeitet. Und wenn wir erst auf der Bühne stehen, ist die Nervosität vorbei“, sagt Florian Gallant.

Wie der neue Modus bei „The Voice“ genau funktioniert, wissen die Kandidaten noch nicht: „Wir müssen das alles auf uns zukommen lassen, sie haben uns gesagt: ,Ihr werdet das dann in der Woche herausfinden’.“ Das Paar hat am Sonntag einen Titel zu singen, der in den kommenden Tagen vorbereitet wird, so viel steht fest. Dass sie sich „Higher Power“ in kürzester Zeit so gut angeeignet haben – jeden Tag elf Stunden, teilweise auch nachts bis 3 oder 4 Uhr, gibt ihnen Energie.

Nun heißt es aber auch, gesund zu bleiben. Florian, bei dem eine leichte Erkältung am Abklingen ist, sagt: „Wir machen einen Riesenbogen um alles, was krank ist.“ Man müsse sich mit Halssprays und viel Vitamin C in seine Blase zurückziehen, um sich zu schonen für den großen Moment.

Info: Sonntag, 28. November, 20.15 Uhr, Sat 1: „Sing Offs“ bei „The Voice of Germany“

Mehr zum Thema

Castingshow

Nächste Runde: Hockenheimer Paar singt bei „The Voice of Germany“

Veröffentlicht
Von
mm
Mehr erfahren
Fernsehshow

Florian und Charlene Gallant sind bei "The Voice of Germany" weiter

Veröffentlicht
Von
Vanessa Schwierz
Mehr erfahren
Fernsehshow (mit Video)

Hockenheimer Florian Gallant und Frau Charlene bei „The Voice of Germany“ dabei

Veröffentlicht
Von
Matthias Mühleisen
Mehr erfahren

Redaktion Redakteur im Bereich Hockenheim und Umland sowie Speyer

Autor Redakteurin für Print und Online in Hockenheim, Altlußheim, Neulußheim und Reilingen

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1