AdUnit Billboard
Freundeskreis Hockenheim-Commercy - Axel Heidrich macht bei Probe im Pumpwerk mit Tropfen aus einem der profiliertesten Anbaugebiete Frankreichs bekannt

Hockenheimer Weinreise macht Station im Bordeaux

Von 
zg/axh
Lesedauer: 
Auf die deutsch-französische Freundschaft angestoßen: Die Weinprobe des Freundeskreises Hockenheim-Commercy ist seit Jahren ein Höhepunkt im Kalender des Partnerschaftszirkels. Die Region Bordeaux ist besonders prestigeträchtig. © Lenhardt

Hockenheim. Die Probe von französischen Weinen in der Europa-Woche hat beim Freundeskreis Hockenheim-Commercy eine lange Tradition. Zum einen ist es ein beliebter geselliger Treffpunkt, zum anderen die Möglichkeit, typische französische Weine kennenzulernen. Auf der sogenannten Weinreise durch Frankreich sind die Commercy-Freunde im Bereich Bordeaux angekommen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Präsident Matthias Stier begrüßte nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause eine Vielzahl von Besuchern im Pumpwerk, darunter Oberbürgermeisterstellvertreter Fritz Rösch. Axel Heidrich verwöhnte die Teilnehmer mit Weinen aus dem Bordolais. Seinen Ruf als Land, aus dem Spitzenweine kommen, verdankt Frankreich insbesondere dem Bordeaux. Mit einer Ertragsfläche von rund 116 000 Hektar ist dieses Anbaugebiet so groß wie der gesamte Weinanbau in Deutschland.

Die Region Bordeaux kämpft mit Burgund um den ersten Platz der qualitativ besten Weine der französischen Anbaugebiete. Die bedeutendsten Produkte wachsen sowohl auf der linken Seite der Gironde –Medoc und Haut Medoc – als auch auf der rechten Seite – Saint-Emilion und Pomerol. Natürlich konnten die großen Premier Cru wie Chateau Lafite Rothschild oder Chateau Mouton Rothschild nicht in die Weinprobe einbezogen werden.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Im Medoc können viele Cru Bourgeois durchaus mit den bereits 1855 ausgezeichneten Chateaux mithalten. Die zur Verkostung anstehenden Flaschen stammten aus der Region Medoc und Saint-Emilion. Typisch für die Weine aus dem Medoc ist der verhältnismäßig hohe Anteil der Rebsorte Cabernet Sauvignon – kräftig und mit hohem Tanninanteil. Bei den Weinen aus St. Emilion, dem wohl schönsten Weinort Frankreichs, überwiegt die Rebsorte Merlot, die volle, sanfte, fruchtige und weniger herbe Weine als die aus dem Medoc hervorbringt. Erst gut 100 Jahre nach dem ersten Klassifizierungssystem wurden auch Weine aus der Saint-Eilion-Region offiziell klassifiziert. Im Gegensatz zum Medoc, wo die Klassifizierungen von 1855 für die Grand Cru und 1932 für die Cru Bougeois zeitlich unbeschränkt gelten, werden in Saint-Emilion die Weine alle zehn Jahre neu bewertet.

Zum Einstieg ein Glas Sekt

Nach einem Glas Sekt zur Einstimmung ging es los mit drei Weinen aus dem Medoc – typische ausdrucksstarke mit viel Potenzial zu langer Lagerdauer, dabei auch solche mit der Qualitätsstufe Cru Bourgeois.

Den Höhepunkt bildeten die vier Weine aus Saint-Emilion, darunter ein Grand Cru, der mindestens zwölf bis 18 Monate im Barrique gereift war. In Verbindung mit einer reichhaltigen Käseauswahl und frisch gebackenen Baguettes hatte jeder Besucher sein persönliches Geschmackserlebnis. Ergänzend gab Axel Heidrich eine Reihe interessanter Informationen zur Weinherstellung und Genuss. Wie üblich ließen es die Besucher je nach Stehvermögen in geselliger Runde ausklingen. 

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1