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Initiative Radkultur

Hockenheims Akzente einer klimaneutralen Mobilität

Seit einem Jahr arbeitet die Stadt mithilfe des Verkehrsministeriums an dem Plan daran, die Stadt fahrradfreundlicher zu machen.

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aw
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Der Radcheck stieß bei insgesamt vier Terminen auf große Resonanz bei der Bevölkerung. Auch im kommenden Jahr will die Stadt an dem Angebot festhalten. © Radkultur

Hockenheim. Die Stadtverwaltung setzte im laufenden Jahr das kleine Förderpaket der Initiative Radkultur für Hockenheim um. Es handelt sich dabei um ein Angebot des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg, mit dem die Freude am Fahrradfahren im Alltag erhöht werden soll.

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„Im Rahmen der Initiative unterstützte das Ministerium die Stadt bei der Planung und Durchführung von Aktionen rund ums Fahrradfahren – etwa Mitmach-Kampagnen oder Serviceangebote für Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, die Radverkehrskommunikation weiter auszubauen und die Menschen vor Ort mit einem vielfältigen, bunten und spannenden Programm für das Radfahren im Alltag zu begeistern. Auf diese Weise soll in Hockenheim eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur nachhaltig gestärkt werden“, stellt dazu der Pressesprecher der Stadt, Christian Stalf, fest und freut sich über die große Resonanz aus der Bevölkerung auf das Angebot. Insbesondere die offerierten „Aktionsmodule“ zum Radcheck, dieser wurde insgesamt viermal durchgeführt, stieß auf große Interesse.

Fahrradchecks hoch im Kurs

Während sich die zwei Termine im Juli und Oktober an die Bevölkerung richteten, kamen im November die Schüler zum Zuge. Bei dem kostenlosen Radcheck konnten die Radler ihre Fahrräder in einer mobilen Reparaturwerkstatt auf Verkehrstauglichkeit überprüfen lassen.

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In der mobilen Werkstatt werden die Räder von fachkundigen Mechanikern auf Sicherheit und Zustand geprüft. Dabei werden Bremsen, Lichtanlage, Klingel und Reifendruck kontrolliert und kleine Ausbesserungen direkt vor Ort vorgenommen. Während der Kontrolle erhalten die Schüler zudem wertvolle Tipps zu Fahrradwartung und -pflege: Muss die Kette geölt werden? Sind ausreichend Reflektoren vorhanden? Wie wird der Sattel richtig eingestellt?

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Ein Angebot, mit dem nicht nur die Verkehrstauglichkeit der Zweiräder erhöht wurde, bei dem deren Nutzer auch wertvolle Tipps für die Pflege und Wartung ihres Fortbewegungsmittels erhielten.

Wettbewerb für Namenstaufe

Auf großes Interesse stieß auch das neue Lastenfahrrad der Stadt, das sich Bürger ab dem Januar ausleihen können (wir berichteten). Doch bevor das Rad in der Rennstadt ankam – hier kam es zu einer Verzögerung – stand ein Namenswettbewerb auf der Agenda. Bürger konnten Namensvorschläge einreichen, welche zur Online-Abstimmung ins Netz gestellt wurden. Mit einem eindeutigen Ergebnis – der Vorschlag von Nadja Scherer fand die größte Zustimmung und das Lastenfahrrad wurde auf den Namen „Hogge-Pack“ getauft – ein Wortspiel mit dem Begriff huckepack. Zum Lohn gab es für die Siegerin einen nachhaltigen Geschenkkorb der Lokalen Agenda Hockenheim sowie eine HMV-Rennstadtkarte.

Und im Dezember kam dann auch das Lastenfahrrad in der Stadt an. Ursprünglich hätte es im August geliefert werden sollen, doch die große Nachfrage ließ alle Termine platzen. Auf jeden Fall ein Indiz dafür, dass Lastenfahrräder angesagt sind, die Mobilität im Land neu definiert wird.

Auf jeden Fall, so Stalf im Gespräch mit unserer Zeitung, wird die Aktion im kommenden Jahr fortgesetzt, die Radchecks sollen auf jeden Fall wieder stattfinden.

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Ferner ist vonseiten der Stadt geplant, eine Radservicestation am Bahnhof zu installieren. Auf dem Gemeindegebiet gibt es davon bisher zwei Stück: Am Brückenplätzchen beim Gymnasium und vor dem Johanneshof. „Als AGFK-Kommune können wir die Station vergünstigt erwerben“, stellt Stalf fest und bezieht sich damit auf den Status der Stadt als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK). Die Anlage soll direkt neben der neu entstehende Bike&Ride-Anlage am Bahnhof platziert werden. „Sie wird hoffentlich im nächsten Jahr geliefert“, zeigt sich Stalf optimistisch.

Der Rat hat das Wort

Hoffnungsvoll ist Stalf auch bei einem zweiten Punkt – dem großen Förderpaket der Initiative Radkultur. Wie es das „größer“ schon andeutet – dieses Paket ist höher dotiert und bietet der Stadt daher eine umfangreichere Unterstützung auf dem Weg hin zur Fahrrad-Stadt. Doch, betont der Pressesprecher, erst muss über diesen Punkt noch der Gemeinderat entscheiden. Und zum Zweiten muss, im Fall eines positiven Votums, ein Antrag gestellt werden. Doch wie auf der Homepage der Initiative – www.radkultur-bw.de – zu lesen ist, sind derzeit keine Bewerbungen möglich. Erst im Jahr 2023 könnte die Stadt beim großen Förderpaket zum Zuge kommen. aw

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