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Ausschuss für Soziales, Bildung, Kultur und Sport - Kindergartenbedarfsplanung weist Bedarf aus / Neubau in Albert-Einstein-Straße und Waldeinrichtung öffnen bald

Kindergartenbedarfsplanung: In Hockenheim fehlen 51 Betreuungsplätze

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zg
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Der im August vergangenen Jahres begonnene Neubau der Kindertagesstätte Albert-Einstein-Straße schafft 25 Kindergarten- und 20 Krippenplätze. Die Außenansicht des Ende 2021 bezugsfertigen Hauses zeigt den Baufortschritt am Hubäckerweg. Die Plätze werden dringend benötigt, um den Bedarf zu decken. © Lenhardt

Hockenheim. Der Gesetzgeber spricht den Eltern ein Recht auf einen Kindergartenplatz zu. Dieser Rechtsanspruch muss von den Kommunen im Land umgesetzt werden. Die Grundlage dafür bildet in Hockenheim die Kindergartenbedarfsplanung. Die neue Konzeption für das Jahr 2021/2022 haben Oberbürgermeister Marcus Zeitler und Linda Hoti, stellvertretende Fachbereichsleiterin Soziales, Bildung, Kultur und Sport, dem zuständigen Ausschuss des Gemeinderats in seiner letzten Sitzung vorgestellt. Das Gremium gab für die Planungen grünes Licht.

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Laut Prognose fehlen in den städtischen Kindergärten derzeit für Kinder unter drei Jahren noch 37 Plätze, bei Kindern über drei Jahren 14 Plätze. Die Stadtverwaltung Hockenheim plant mehrere Maßnahmen, um diesen Platzbedarf zu decken.

Dazu zählt zunächst die Realisierung des Waldkindergartens auf dem ehemaligen Vogelparkgelände, der ab Herbst 20 neue Kindergartenplätze ermöglicht. Der Neubau der Kindertagesstätte Albert-Einstein-Straße wird weitere 25 Kindergarten- und 20 Krippenplätze bringen.

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Der geplante Neubau des Park-Kindergartens mit einer Anpassung der Gruppenstruktur sowie der Ausbau und die Fortschreibung der Kindergartenbedarfsplanung in den nächsten Jahren sind dafür weitere Bausteine. Eine zentrale Platzvergabe soll außerdem dabei helfen, alle Bedarfe zu decken.

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Seit 2008 wird Angebot ausgebaut

„Bei all diesen Maßnahmen steht für uns die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine attraktive Stadt für unsere Familien im Mittelpunkt“, sagt dazu Oberbürgermeister Marcus Zeitler. Seit 2008 werden in Hockenheim die Betreuungsplätze für Kinder immer weiter ausgebaut. Dabei seien durch Änderungen in der Gruppenstruktur erste Erfolge erzielt worden, die aber zur Deckung des Rechtsanspruchs auf einen Platz noch nicht ausreichen.

„Die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen öffnen jetzt endlich die Tür dafür, den Rechtsanspruch in einem entsprechenden Rahmen auch erfüllen zu können“, sagt Marcus Zeitler weiter. Der Stadtspitze ist es dabei ein Anliegen, vor allem die Bedürfnisse der Eltern zu berücksichtigen.

Befragung der Eltern 2022

„Wir möchten mit einer Befragung in der ersten Jahreshälfte 2022 herausfinden, wie zufrieden die Eltern mit dem Angebot in Hockenheim sind. Die Ergebnisse dieser Befragung fließen dann in die Kindergartenbedarfsplanung ein“, blickt der Oberbürgermeister in die Zukunft. Dabei sollen auch qualitative Planungsansätze wie Inklusion und Sprachförderung der Kinder berücksichtigt werden.

„Die Fortschreibung der Kindergartenbedarfsplanung soll dann im Herbst 2022 im Gemeinderat beraten werden. Diese strategische Vorgehensweise ermöglicht, die Bedarfe langfristig zu decken“, erklärt Zeitler die Strategie des Rathauses. zg

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