Spende - HMV übergibt Erlös aus Verkauf der 111 Faschingsboxen Kleines Trostpflaster für Hockenheimer Karnevalisten

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zg
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Hockenheim. Mit dem Aschermittwoch ist die närrische Zeit ziemlich still und trauriger denn je zu Ende gegangen. Dieses Jahr war Corona-bedingt die fünfte Jahreszeit alles andere als eine ausgelassene Partyzeit – sie war ein Trauerspiel für alle Narren und Närrinnen. Dem setzte der Hockenheimer Marketing-Verein (HMV), der sonst Veranstalter des traditionellen Fasnachtszuges in Hockenheim ist, am Faschingssamstag kreativ etwas entgegen: einen erfolgreichen virtuellen 62. Fasnachtszug-Stream, der auf den unterschiedlichsten Online-Kanälen live ausgestrahlt wurde.

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Ein kleiner Trost für all diejenigen, die ihn verpasst haben oder sich ihn auch gerne ein zweites oder drittes Mal ansehen möchten: Es gibt ihn ab sofort über die Homepage des HMV (Link: https://hockenheimer-marketing-verein.de/veranstaltungen/fastnacht) zu sehen.

Eine kleine Aufmunterung und Unterstützung für die beiden Hockenheimer Karnevalsvereine übergab HMV-Geschäftsführerin Birgit Rechlin aus dem Erlös der 111 verkauften Faschingsboxen den beiden Obernärrinnen der 1. Großen Hockenheimer Carnevals-Gesellschaft 1954 (HCG) und des Carneval Club Blau Weiß Hockenheim 1989 (CC Blau Weiß) bei strahlendem Sonnenschein.

„Wir haben uns riesig gefreut, die 111 Euro für die HCG zu bekommen, damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Das Geld nehmen wir für das geplante Trainingswochenende der Garde, das hoffentlich bald wieder richtig, mit allen zusammen, stattfinden kann“, sagte HCG-Vorsitzende Sabine Kern bei der Übergabe. Jeanette Huck vom CC Blau Weiß nahm die 111 Euro ebenfalls sehr gerne entgegen. „Auch wir werden das Geld für die Kindergarde verwenden, um gemeinsam etwas zu unternehmen, wenn es wieder möglich ist.“

Trotzdem Spaß in Kampagne erlebt

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Beide waren sich vollkommen einig, dass die Ersatz-Faschingskampagne des HMV „viel Spaß gemacht hat, sagenhaft gut und eine super Idee war“, aber einen echten Fasnachtszug doch nicht ersetzen kann. Daher ist man schon wieder voller Vorfreude mit der Planung für 2022 beschäftigt, wenn es dann hoffentlich wieder in den Hockenheimer Straßen und Gassen heißt: „Hoggene Ahoi und Ole“. zg

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