Landtagswahl - Wahlhürden in vier Monaten genommen / 400 Mitglieder sammelten weit über 5000 Unterschriften / Programm wird auf Parteitag verabschiedet Klimaliste Baden-Württemberg tritt in 67 von 70 Wahlkreisen an

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zg
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Kreis. Starkes Signal für schnelles und gerechtes Handeln in der Klimapolitik: Die Klimaliste Baden-Württemberg wird bei der Landtagswahl am 14. März in 67 von 70 Wahlkreisen antreten. Die Teilnahme wurde im Rekordtempo von nur vier Monaten nach Gründung der Partei erreicht, wie es in der Pressemitteilung heißt. Den über 400 Mitgliedern gelang es, weit über 5000 Unterschriften von Unterstützern zu sammeln.

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„Das Sammeln dieser Unterschriften war aufgrund der Corona-Vorschriften die höchste Hürde“, sagt Alexander Grevel, eines von vier Vorstandsmitgliedern der Klimaliste BW, „zugleich hat uns das überwiegend positive Feedback viel Schwung für den jetzt beginnenden Wahlkampf gegeben.“

Die 67 Kandidaten vereine der Wunsch, gerechte und konsequente Klimapolitik in den Landtag zu bringen. Gegründet wurde die Partei größtenteils von Aktivisten aus der Fridays-for-future-Bewegung, inzwischen wird sie von Menschen aus dem kompletten gesellschaftlichen Spektrum getragen. „Die Klimaliste ist attraktiv für jeden, der die existenzielle Herausforderung verstanden hat, der wir uns gegenübersehen“, sagt Vorstandsmitglied Marco Pulver. „Wir haben Eckpfeiler dafür, wie eine Zukunft aussehen kann, in der Klimaschutz funktioniert – ob gesellschaftlich, wirtschaftlich oder politisch.“

Die erfolgreiche Sammelaktion für die Unterstützungsunterschriften habe gezeigt: Immer mehr Menschen wünschen sich, dass der Klimakrise durch konkretes politisches Handeln begegnet wird. „Starke Klimapolitik braucht starke Bündnisse“, sagt die Psychologin Jessica Martin, die im Wahlkreis Mannheim I kandidiert.

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„Wir verstehen uns daher nicht als Konkurrenz zu Parteien, die Klimaschutz und Klimagerechtigkeit ernst nehmen.“ Die Liste sehe sich vielmehr als Partner aller progressiven Kräfte für den Klimaschutz. Ziel sei es, die CDU, die seit Jahrzehnten Klimapolitik blockiere, in die Opposition zu schicken.

Baden-Württemberg müsse zum Vorreiter werden, wenn es darum gehe, konsequente Klimapolitik umzusetzen. Vor Baden-Württemberg wurden in den letzten Wochen bereits die Klimalisten in RheinlandPfalz und in Hessen erfolgreich zugelassen. Die Klimalisten Deutschland starten damit mit voller Kraft in das Superwahljahr 2021.

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Im Wahlkreis 40 Schwetzingen tritt Falk Appel für die Liste an (wir berichteten). Das Programm für die Landtagswahl wird auf dem zweiten Parteitag am Samstag, 7. Februar verabschiedet. zg

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Info: Nähere Informationen unter www.klimaliste-bw.de