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CDU-Stadtverband - Der Bundestagsabgeordnete Olav Gutting referiert über das 40 Punkte umfassende Regierungsprogramm

Klimaschutz braucht soziale Balance

Von 
ska
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Bundestagsabgeordneter Olav Gutting zeigte sich beim CDU-Stadtverband einmal mehr als ausgewiesener Finanzexperte. © Kahl

Hockenheim. Einmal mehr konnte der CDU-Bundestagsabgeordnete Olav Gutting seinen Ruf als Finanzfachmann bei der jüngsten „Bericht aus Berlin“-Veranstaltung der Hockenheimer Christdemokraten unter Beweis stellen. Bei der Vorstellung des 40 Punkte umfassenden CDU/CSU-Regierungsprogramms bewies Gutting immer wieder sein Detailwissen, gerade wenn es um Finanzfragen ging.

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Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte CDU-Vorsitzender Patrick Stypa viele interessierte Bürger, darunter die CDU-Altstadträte Hildegard Linke, Bernhard Fuchs und Herbert Kühnle. Noch nie sei die mögliche Zahl von Koalitionen so groß gewesen wie aktuell. Entsprechend gab er seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich der Wahlkampf wieder auf die Sachpolitik und nicht mehr auf die Verfehlungen von Mitbewerbern konzentrieren möge.

Gestärkt aus der Krise kommen

Sichtbar war die Freude bei Olav Gutting über die erste persönliche Veranstaltung in Hockenheim seit über einem Jahr. Und auch wenn die Corona-Pandemie sehr schmerzhaft die Probleme wie unter einem Brennglas aufgezeigt habe, so zeigte er sich optimistisch, dass Deutschland – wie analog zur Bankenkrise 2008/09 – gestärkt aus der Krise kommen werde: „Corona hat in unserem Land für einen unglaublichen Digitalisierungsschub gesorgt. Es gilt nun, diesen Schwung mitzunehmen“, so der 50-Jährige.

Politische Entscheidungsprozesse müssten einfacher, schneller und digitaler werden, die Verantwortlichkeiten zwischen Bund, Ländern und Kommunen müssten klarer geregelt, Standards vorangebracht und die Digitalisierung weiter vorangetrieben werden.

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Klar setzte er sich vom politischen Wettbewerb ab: „Umwelt- und Klimaschutz geht bei uns gemeinsam mit der Sicherung zukunftsfähiger Arbeitsplätze bei gleichzeitiger sozialer Balance.“ Es zeichne die Union aus, dass sie technologisch offen sei: „Elektromobilität ja, aber eben auch die Förderung und Erforschung weiterer alternativer Energien wie Wasserstoff und synthetischer Kraftstoffe.“

Klar bekannte er sich zum Ziel, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigungsausgaben zu verwenden, auch wenn dies dem Koalitionspartner missfalle. Als vorbildhaft bezeichnete er zudem die Anstrengungen Nordrhein-Westfalens gegen die Bandenkriminalität. „Was Herbert Reul und Armin Laschet dort machen, ist einzigartig, und daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen“, so Gutting.

Mit dem Versprechen „Wir bieten den Menschen Sicherheit und Zusammenhalt im Wandel“ beendete Gutting seine Rede unter zustimmendem Beifall der Anwesenden.

In der Diskussionsrunde nutzte Bärbel Hesping die Gelegenheit, für eine Stärkung des Handwerks zu werben, worauf Gutting die Bedeutung des Meisters deutlich hervorhob. Markus Fuchs verwies auf die Finanznotlage vieler Kommunen, während Marcos Garcia Laule die Rentenpolitik ansprach.

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Bereits zur Tradition ist es bei der CDU Hockenheim geworden, Gäste mit fair gehandelten oder regionalen Produkten zu verabschieden. Und so überreichte Stypa einen Präsentkorb an Olav Gutting und verwies abschließend auf eine Online-Veranstaltung mit dem CDU-Außenpolitiker und Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses Norbert Röttgen am Donnerstag, 19. August, um 19 Uhr. ska

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