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Geburtsjahrgang 1947

Kreatives Programm zur gemeinsamen Feier des 75. Geburtstags

39 Teilnehmer am Schülertreffen gestalten ihr Wiedersehen kreativ mit Gesang, Sketchen und einer originellen Rollator-Vorführung –Stimmung bis um Mitternacht

Von 
zg
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Eine Rollatoren-Gruppe entlockt dem Schülerjahrgang mit ihrem Beitrag zur „Mobilität im Alter“ Gelächter zum Lied „Im Wagen vor mir“ von Henry Valentino. © Brunkow

Hockenheim. Eine Dreiviertelahrhundert-Geburtstagsfeier fand im großen Saal der VfL-Gaststätte statt. Gleichzeitig wurde der 60. Jahrestag der „Befreiung vom Joch der Schulzeit“ (für die meisten jedenfalls) mitgefeiert. Hieran haben 39 ehemalige Schülerinnen und Schüler des des Geburtsjahrgangs 1947 teilgenommen. „Die Frauen-Quote von 50 Prozent wurde nahezu erfüllt“, heißt es augenzwinkernd im Bericht von Michael Brunkow. Einige Teilnehmer waren aus mehreren Hundert Kilometer Entfernung zur Feier angereist.

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Das Organisationsteam hatte ein abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet. Die Programmpunkte wurden aus dem Kreis der Jahrgangsangehörigen vorgetragen. Das für diese Feier engagierte Duo „Irina und Partner“ unterstützte den ganzen Abend über mit musikalischer Untermalung die Auftritte der jeweiligen Darsteller und überbrückte die Pausen zwischen den Programmpunkten. Diese musikalischen Einlagen regten viele begeisterte Teilnehmer zum Tanzen und immer wieder zum Mitsingen an.

Nachdem sich die „Fünfundsiebziger“ zu Beginn bei Kaffee und selbst gebackenen Kuchen sowie Torten vereinzelt gegenseitig wieder bekannt machen mussten (man hatte sich ja mitunter jahrzehntelang nicht gesehen), wurde in einem Rückblick an die inzwischen verstorbenen Schulfreundinnen und Schulfreunde ehrend gedacht. Ein Gedenkgesteck wurde auf einem eigens hierfür dekorierten Tisch niedergelegt.

Akrobatik fürs Gruppenfoto

Bevor der Ansturm auf das Abendessen-Buffet losging, mussten die Männer des Jahrgangs noch akrobatische Übungen absolvieren. Der Fotograf für das Gruppenfoto verlangte doch tatsächlich, dass diese sich auf Stühle und Tische stellen mussten. Die Gelenke machten zwar vereinzelt beim Erklimmen der vorgenannten Hürden oder beim Absteigen kleinere Probleme, die aber durch gemeinsame Hilfestellung behoben werden konnten.

Nach einer kurzen Verdauungspause ging das Programm „richtig los“: Etliche Einzel- und Duokaraoke-Auftritte zu Liedern von Francoise Hardy, Freddy Quinn, Katja Ebstein, Peggy March, Ivo Robic und anderen wurden während des ganzen Abends abwechselnd vorgetragen. Eines der Lieder wurde vom Interpreten sogar ohne musikalische Begleitung in den Saal geschmettert. Einige Protagonistinnen und Protagonisten hatten so viel Spaß beim Mitmachen, dass sie sehr engagiert mehrmals auftraten.

Eine Ballade zum Thema „Großvater“ wurde ebenso begeistert beklatscht wie die beiden Vorträge „Die Geschichte von der Maus, der Katze und der Kuh“ sowie „Eva beschwert sich bei Gott“. Eine Rollatoren-Gruppe entlockte dem Publikum mit ihrem Beitrag zur „Mobilität im Alter“ jede Menge prustendes Gelächter. Der Auftritt wurde vom Lied von Henry Valentino mit Uschi „Im Wagen vor mir“ begleitet.

Skulpturenbau mit „Armleuchter“

Ebenso viel Gelächter und tosenden Applaus gab es, als ein „französischer Künstler“ seine neuesten Skulpturen mit einigen Freiwilligen veranschaulichte. Eine dieser Skulpturen stellte zum Beispiel einen „Armleuchter“ dar.

Zum Schluss des Tages sangen gegen Mitternacht alle, die bis dahin geblieben waren, das Lied von Lena Valaitis „Ein schöner Tag“. Die Jahrgangsangehörigen stellen rückblickend fest: Dieser Titel stimmte. Es war eine herrliche Veranstaltung, bei der immer wieder die Hände zum Himmel flogen oder sich im Rhythmus der musikalischen Darbietungen wiegten. Alle freuen sich auf ein baldiges Wiedersehen bei einer ähnlichen Veranstaltung. zg

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